Biografie
Brigitte Bardot wurde am 28. September 1934 in Paris als Tochter eines wohlhabenden Industriellen geboren. Ihr Vater war Ingenieur, ihre Mutter Hausfrau.
Zusammen mit ihrer Schwester Marie-Jeanne wuchs Bardot auf und erhielt in jungen Jahren Ballettunterricht. Mit 15 Jahren begann sie als Model für das Magazin Elle zu arbeiten. 1952 trat sie mit dem Film „Le Trou Normand - Crazy For Love“ in die Schauspielerei ein.
Nach diesem Film heiratete sie Roger Vadim und zog von Frankreich nach England, wo sie in dem Film „Act of Love“ mitwirkte. 1957 wurde Bardot zu einem der bekanntesten Sexsymbole des Kinos. Ihren internationalen Ruhm erlangte sie 1956 mit dem von ihrem Ehemann inszenierten Film „Et Dieu créa la femme“.
1963 erzielte sie mit ihrer Rolle in Jean-Luc Godards „Le Mépris“ großen Erfolg. Bardot wirkte in über 50 Filmen mit und nahm zahlreiche Musikalben auf. Nach ihrem Rückzug aus dem Filmgeschäft im Jahr 1975 widmete sie ihr Leben dem Tierschutz.
1986 gründete sie die „Fondation Brigitte Bardot“, um sich für den Schutz von Tieren einzusetzen. 2004 wurde sie wegen rassistischer Äußerungen vor Gericht gestellt und erhielt eine Geldstrafe. 1985 wurde sie mit der Légion d'honneur ausgezeichnet, lehnte diesen Preis jedoch ab.
In ihrem Buch „Un cri dans le silence“ von 2003 warnte sie vor der Islamisierung Frankreichs. Bardot war viermal verheiratet; ihre erste Ehe war mit Roger Vadim, gefolgt von Jacques Charrier und Gunter Sachs. Ihre letzte Ehe schloss sie 1992 mit Bernard d'Ormale und diese Ehe besteht bis heute.