Biografie
Cahit Külebi wurde am 20. Dezember 1917 im Dorf Çeltek, das zur Kreisstadt Zile in der Provinz Tokat gehört, geboren. Der Dichter, dessen bürgerlicher Name Mahmut Cahit ist, begann den Nachnamen Külebi zu verwenden, nachdem seine Familie im Zuge des Nachnamensgesetzes den Nachnamen Erencan angenommen hatte.
Külebi startete seine literarische Karriere in seinen Schuljahren und veröffentlichte seine ersten Gedichte in der Zeitschrift Toplantı des Sivas Erkek Lisesi. Nach Beendigung seiner Militärdienstes im Jahr 1942 trat er 1943 als Praktikumslehrer für Literatur am Antalya Lisesi in den Schuldienst ein. Anschließend unterrichtete er am Staatlichen Konservatorium in Ankara und wurde 1951 zum stellvertretenden Direktor ernannt.
1954 setzte er seine Tätigkeit als Literaturlehrer am Ankara Gazi Lisesi fort. Im Jahr 1960 ging er ins Ausland und arbeitete als regionale Schulinspektor und Kulturattaché in der Schweiz, bevor er 1964 in die Türkei zurückkehrte. 1969 wurde er zum stellvertretenden Staatssekretär im Kulturministerium ernannt und trat 1973 in den Ruhestand.
Külebi wurde in den Vorstand der Türkischen Sprachgesellschaft gewählt, wo er die Aufgaben des Präsidenten der Publikationsabteilung und des Generalsekretärs übernahm. In seinen Gedichten thematisierte er gekonnt die Liebe zu den Menschen, zur Heimat und zur Natur, und seine Werke wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Mit dem Gedichtband 'Adamın Biri', der 1946 veröffentlicht wurde, trat er in die literarische Welt ein und erlangte anschließend Anerkennung durch Werke wie 'Rüzgar' und 'Yeşeren Otlar'.
1955 gewann er mit 'Yeşeren Otlar' den Literaturpreis der Türkischen Sprachgesellschaft und erhielt 1985 den Yeditepe-Poesiepreis für sein Werk 'Yangın'. Cahit Külebi verstarb am 20. Juni 1997 in Ankara im Alter von 80 Jahren.
Auf Wunsch seiner Familie wurde sein Leichnam 2010 nach Niksar überführt und dort beigesetzt.