Carel Fabritius

Maler

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Biografie

Carel Fabritius wurde am 27. Februar 1622 in der niederländischen Stadt Beemster geboren. Sein Vater war ein Amateurmaler, der als Lehrer an einer Dorfschule arbeitete, und Carel erhielt seine ersten Malstunden von ihm.

In den 1640er Jahren arbeitete er zusammen mit seinem Bruder Barent als Tischler. Im Jahr 1640 begann er eine Lehre in der Werkstatt des berühmten Malers Rembrandt in Amsterdam. 1650 ließ er sich in der Stadt Delft nieder, wo er zunächst in der Oude Delft lebte.

Später zog er in sein Atelier in der Doelenstraat, nahe dem städtischen Munitionslager. Als talentierter Schüler Rembrandts erlangte er schnell Aufträge und etablierte sich als Maler. 1652 trat er der Malergilde von Delft bei.

Fabritius erlangte seinen ersten Ruhm mit seinen Wandmalereien, in denen er illusionistische Perspektiven verwendete. Sein Werk „Der Stand des Musikinstrumentenverkäufers“ aus dem Jahr 1652 spiegelt eine dieser perspektivischen Anwendungen wider. 1654 hatte er den Reifegrad seiner Kunst erreicht und schuf eines der eindrucksvollsten Werke dieser Zeit, den „Stieglitz“.

Dieses zeigt einen Stieglitz, der auf einer Flachplatte sitzt und mit einer Kette am Knöchel gefesselt ist. Leider kam er am 12. Oktober 1654 um 10:30 Uhr bei einer Explosion im Munitionslager der Stadt Delft ums Leben.

Bei diesem Vorfall wurde ein großer Teil der Stadt zerstört, und Fabritius verlor im Alter von 32 Jahren in seinem Atelier sein Leben.