Biografie
Carl Friedrich Gauss wurde am 30. April 1777 in Braunschweig, Deutschland, geboren und verstarb am 23. Februar 1855 im Alter von 78 Jahren in Göttingen.
Bekannt als der Prinz der Mathematiker, leistete Gauss bedeutende Beiträge in zahlreichen Bereichen wie der Zahlentheorie, der Analysis, der Differentialgeometrie, der Geodäsie, der Elektrizität, dem Magnetismus, der Astronomie und der Optik. Er war das einzige Kind von Gebhard Dietrich und Dorothea Gauss. Sein Vater war ein wenig gebildeter Steinmeister, während seine Mutter Analphabetin war.
Schon in jungen Jahren fiel Gauss durch sein mathematisches Genie auf und erhielt im Alter von 14 Jahren ein Stipendium des Herzogs von Braunschweig, um seine Ausbildung fortzusetzen. Er studierte am Collegium Carolinum und an der Universität Göttingen. Mit 16 Jahren entwarf er eine neue Geometrie und begann mit 18 Jahren, die Werke berühmter Mathematiker zu studieren.
Bevor er 20 wurde, hatte er bereits zahlreiche mathematische Entdeckungen gemacht und vollendete im Alter von 21 Jahren sein Werk "Disquisitiones Arithmeticae". Im Jahr 1801 erzielte er einen weiteren bedeutenden Erfolg in der Astronomie, indem er die Position des Asteroiden Ceres berechnete. 1807 begann er als Professor für Astronomie an der Universität Göttingen zu arbeiten und blieb bis zu seinem Lebensende dort.
Gauss begann sich für Literatur zu interessieren, als er das Gefühl hatte, dass seine mathematischen Fähigkeiten nachließen. Seine erste Ehe schloss er 1805 mit Johanna Osthoff, aus dieser Verbindung gingen zwei Kinder hervor. 1810 heiratete er Minna Waldeck in zweiter Ehe.
Gauss verstarb am 23. Februar 1855 in Göttingen und wurde dort beigesetzt. Sein Gehirn wurde zur Untersuchung konserviert.
Zu seinem Andenken wurden viele natürliche Formationen und Werke benannt.