Biografie
Carl von Clausewitz wurde am 1. Juni 1780 in Burg, in der Nähe von Magdeburg, Preußen, geboren. Aus einer adligen Familie stammend, schlug Clausewitz aufgrund der militärischen Laufbahn seines Vaters, der ebenfalls Offizier in der preußischen Armee war, einen ähnlichen Weg ein.
Im Alter von 12 Jahren trat er 1792 dem Regiment von Prinz Ferdinand in Potsdam bei und begann seinen militärischen Werdegang. Während der Jahre 1793 bis 1795 nahm er am Ersten Koalitionskrieg teil und wurde in dieser Zeit zum Leutnant befördert. Nach erfolgreichem Abschluss der Militärakademie in Berlin im Jahr 1803 wurde er zum Adjutanten des preußischen Prinzen August Ferdinand ernannt.
Mit der Kriegserklärung Frankreichs gegen Preußen im Jahr 1806 geriet er während der Schlacht von Jena in französische Gefangenschaft, wo er die Gelegenheit hatte, die Ursachen der preußischen Niederlage eingehend zu analysieren. Im Sommer 1812 kämpfte er als Oberst in der Russell Armee gegen Napoleon Bonaparte. 1815 kehrte er in die preußische Armee zurück und wurde zum Chef des Stabes des neu gegründeten III.
preußischen Korps in Koblenz ernannt. Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege wurde er 1818 zum Kommandeur der Kriegsakademie ernannt, während er in dieser Position die Entwürfe seines bekanntesten Werkes "Vom Kriege" verfasste. Carl von Clausewitz verstarb 1831 während der Choleraepidemie, die Europa heimsuchte.
Unter seinen Schriften gilt "Vom Kriege" als das bekannteste. 1810 heiratete er Marie von Brühl.