Biografie
Cecilia Bartoli wurde am 4. Juni 1966 in Rom, Italien, geboren. Als Mezzo-Sopran gilt sie als eine der bekanntesten Stimmen Italiens, gleich nach Pavarotti.
Ihre Karriere begann sie durch die Zusammenarbeit mit namhaften Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Daniel Barenboim und Nikolaus Harnoncourt. Ihr erstes professionelles Opernerlebnis hatte sie 1987 in der Arena di Verona, gefolgt von ihrem Auftritt als Rosina im „Barbier von Sevilla“ beim Schwetzinger Festspiel und der Oper Zürich im Jahr 1988. Bartoli ist bekannt für ihr Interesse an den Werken Mozarts und erlangte internationale Anerkennung durch ihre Verkörperung der Zerlina in der Oper „Don Giovanni“ sowie der Dorabella in „Cosi fan tutte“.
1990 trat sie in der Bastille-Oper als Cherubino in „Die Hochzeit des Figaro“ auf, und 1996 gab sie ihr Debüt an der Metropolitan Opera in der Rolle der Despina. Neben Mozart und Rossini hat Bartoli bedeutende Werke von Barock- und Klassik-Komponisten wie Gluck, Vivaldi, Haydn und Salieri interpretiert und sich damit einen wichtigen Platz in der Musikwelt erobert. 1995 wurde sie vom französischen Kulturministerium mit dem Orden „Ordre des Arts et des Lettres“ ausgezeichnet.
Ihr 1999 veröffentlichtes Album „Vivaldi“ brachte vergessene Opern von Antonio Vivaldi ans Licht und war ein großer Erfolg. 2001 erhielt Bartoli einen Grammy für die „Beste klassische Vokal-Performance“, und 2007 erreichte ihr Album „Maria“ Platz eins der Billboard-Klassikcharts. Heute ist Bartoli, die sowohl Sopran- als auch Mezzo-Rollen erfolgreich interpretiert, eine international anerkannte Künstlerin, die zahlreiche Auszeichnungen in ihrer musikalischen Karriere gewonnen hat.