Biografie
Celal Kadri Kınoğlu wurde am 16. Dezember 1964 in Istanbul geboren. Sein Vater war Arzt, und nach dem Abschluss der Grundschule an der Şişli On Dokuz Mayıs İlkokulu machte er sein Abitur in Gaziantep.
Bereits während seiner Schulzeit sammelte er erste Bühnenerfahrungen mit einem von ihm verfassten Theaterstück, was sein Interesse am Theater weiter steigerte. Trotz des Wunsches seiner Familie, dass er Medizin studiert, entschied sich Kınoğlu für ein Ingenieurstudium und absolvierte vier Jahre lang eine Ausbildung im Maschinenbau. Dennoch folgte er seiner Leidenschaft für das Theater und setzte seine Ausbildung an der Theaterabteilung des Staatskonservatoriums der Universität Istanbul fort, wo er sein vierjähriges Studium in nur drei Jahren abschloss.
Seine professionelle Schauspielkarriere begann er am Kenter Theater, und sein erstes Stück war Albert Camus' 'Die Tragödie des Denkens' - Caligula. 1990 gewann er die Prüfung der Staats theater und arbeitete insgesamt zehn Jahre an den Staatstheatern in Diyarbakır und Bursa. Im Jahr 2000 kehrte er nach Istanbul zurück und setzte seine Tätigkeit als Schauspieler und stellvertretender Künstlerischer Leiter am Istanbul Staats theater fort.
Kınoğlu ist besonders bekannt durch seine Rolle als İrfan in der Serie 'Tatlı Hayat' sowie als Direktor Dilaver in 'Acemi Cadı', die ihm große Popularität einbrachte. Über viele Jahre bereitete Kınoğlu zahlreiche junge Talente auf die Aufnahmeprüfungen an Konservatorien und Theaterschulen vor und erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine theatererischen Leistungen. Kınoğlu ist verheiratet und hat eine Tochter.
Zudem trat er 2022 in dem von Cem Yılmaz geschriebenen und inszenierten Film 'Ayzek ile Bir Gece' auf.
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