Biografie
Celal Mümtaz Akıncı wurde am 31. Januar 1957 in Afyonkarahisar, einer der schönen Städte der Türkei, geboren. Seine Ausbildung begann er dort und konnte durch den Abschluss der Grundschule, der Mittelschule und des Gymnasiums die Möglichkeit zur akademischen Weiterentwicklung nutzen.
1975 nahm er am Journalismus- und Öffentlichkeitsarbeitsprogramm der Akademie für Wirtschaftswissenschaften in Ankara teil, bevor er 1976 an die Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Ankara wechselte. Nach seinem Abschluss im Jahr 1982 absolvierte er sein Referendariat als Anwalt und begann 1984 seine Tätigkeit als Anwalt in Afyonkarahisar. Seinen Militärdienst leistete er zwischen 1984 und 1985 als Ersatzoffizier an der Militärjustiz der 5. Infanterie-Erziehungsbrigade in Sivas.
Von 1988 bis 2000 nahm er aktiv im Vorstand der Anwaltskammer Afyonkarahisar eine Rolle ein und wurde aufgrund des Ergebnisses der außerordentlichen Generalversammlung im Jahr 2001 zum Präsidenten der Anwaltskammer Afyonkarahisar gewählt. Die Übernahme der Verteidigung der Angeklagten im Sivas-Massaker im Jahr 1993 wurde zu einem wichtigen Teil seines juristischen Kampfes und musste aufgrund der Verjährung 2016 vor das Verfassungsgericht gebracht werden. Im Jahr 2010 wurde er zum Mitglied des Verfassungsgerichts der Großen Nationalversammlung der Türkei gewählt und am 17.
Dezember 2020 zum Präsidenten des Konfliktgerichts ernannt. Nach seiner Pensionierung am 31. Januar 2022 kehrte er erneut in die freie Anwaltskanzlei zurück und trat am 31. Oktober 2022 der Demokratischen und Fortschrittspartei (DEVA) bei.
Er bekleidet derzeit erfolgreich das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der DEVA-Partei, verantwortlich für Rechtsangelegenheiten. Außerdem ist Akıncı verheiratet und Vater von vier Kindern, wobei er dem Familienleben ebenfalls große Bedeutung beimisst.