Biografie
Celaleddin Karatay wurde am 30. Mai 1237 geboren und verstarb 1254 in Kayseri. Er war ein bedeutender Staatsmann des anatolischen Sultanats der Seldschuken und sorgte dafür, dass die Seldschuken-Sultane ihre Machtkämpfe beendeten und gemeinsam herrschten.
Über seine frühen Lebensjahre ist nicht viel bekannt, jedoch war er bei seinem Tod über sechzig Jahre alt. Er hatte drei Geschwister: Kemaleddin Rumtaş und Seyfeddin Karasungur. Es wird angenommen, dass Celaleddin Karatay von einer rumänischen Sklavenherkunft abstammt.
Nach dem Tod von I. Alaaddin Keykubad bestieg II. Gıyaseddin Keyhusrev den Thron, ließ einige Staatsmänner ermorden und verbannt Karatay.
Nach dem Tod von Sadeddin Köpek kehrte Karatay jedoch in sein Amt als Emir zurück. Nach dem Tod von II. Gıyaseddin Keyhusrev sorgte er dafür, dass II.
İzzeddin Keykavus den Thron bestieg, und wurde Regentin. Als der Wesir Şemseddin Muhammed versuchte, den Staat alleine zu regieren, ließ er ihn töten und übernahm die Kontrolle. Zwischen 1249 und 1254 gewährte er, dass II.
İzzeddin Keykavus, IV. Kılıç Arslan und II. Alaaddin Keykubad zusammen herrschten.
Celaleddin Karatay starb 1254 in Kayseri und wurde in dem von ihm errichteten Grabmal innerhalb der Karatay-Medresse beigesetzt. Er ließ zahlreiche Moscheen, Medressen und Karawansereien bauen, wobei sein bedeutendstes Werk die 1251 errichtete Karatay-Medresse in Konya ist. Karatay ist bekannt für seine hohe Ethik und seinen reinen Glauben und wird als „Der Freund Gottes auf Erden“ tituliert.