Biografie
Celile Toyon wurde am 3. Oktober 1944 in Istanbul geboren. Ihre Theaterkarriere begann sie 1962 als Amateurin und stellte im Laufe der Zeit in zahlreichen bedeutenden Theatern in Istanbul auf.
Sie war an wichtigen Bühnen wie dem Arena Theater von Asaf Çiyiltepe, dem Ankara Sanat Tiyatrosu sowie dem Gülriz Sururi-Engin Cezzar Theater beteiligt. Während des Militärputsches am 12. September 1980 wurde sie aus dem Istanbul Stadtteater entlassen, konnte jedoch durch eine Entscheidung des Staatsrates zurückkehren.
Noch immer gehört sie zum Ensemble des Istanbul Stadtteaters. 1968 begann Celile Toyon mit ihrer Synchronisationsarbeit im Film „Beş Ateşli Kadın“ und spielte 1977 die Rolle der Mutter von Güllüşah im Film „İbo İle Güllüşah“. 1983 verkörperte sie die Figur Macide in der Serie „Üç İstanbul“ und übernahm 2011 die Hauptrolle im Film „Çınar Ağacı“.
Im Jahr 2016 stellte sie Halide Edip Adıvar im Stück „Maske ve Ruh“ dar. 2019 war sie in dem Film „7. Koğuştaki Mucize“ in der Rolle von Fatma zu sehen.
Celile Toyon lebte mit ihrem Ehemann Ersan Uysal, mit dem sie seit 1968 verheiratet war, bis zu seinem Tod im Jahr 2020 zusammen. Sie hat einen Sohn. Während ihrer Theater- und Filmkarriere erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und wurde 2017 mit dem „Çolpan İlhan Sanata Değer Katan Kadınlar Ödülü“ bei den Sadri Alışık Theater- und Film Schauspielerpreis ausgezeichnet.
Familie
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