Cemal Kamacı

Boxer

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Biografie

Cemal Kamacı wurde am 9. Februar 1943 im Kapı-Dorf, einem Stadtteil von Maçka, in der malerischen Region Trabzon am Schwarzen Meer geboren. Als das zehnte Kind seiner Familie entdeckte er früh seine Leidenschaft für den Sport.

Auf den lebhaften Straßen Istanbuls begann er, Fußball zu spielen, musste jedoch aufgrund einer Verletzung seine Fußballkarriere vorzeitig beenden. Aufgeben war für ihn jedoch keine Option; stattdessen wandte er sich dem Boxsport zu und begann ein neues Kapitel in seinem Leben. Im Alter von 13 oder 14 Jahren trat er dem Fatih Güreş Kulübü bei und erregte schnell mit seinen Talenten Aufsehen.

Bald darauf wechselte er in das Boxteam von Fenerbahçe, wo er bis zum Kapitän aufstieg. Neun Jahre lang kämpfte Cemal auf den Amateurbühnen und wurde 1962 in die Nationalmannschaft berufen, wodurch er auch international bekannt wurde. In der Gewichtsklasse bis 71 kg erzielte er drei Jahre hintereinander den Titel des türkischen Meisters und feierte damit einen großen Erfolg. Bis 1966 trat er sowohl in der 67- als auch in der 71-kg-Kategorie an und sammelte wichtige Siege, darunter zweimal den zweiten Platz bei den Balkanmeisterschaften. 1967 begann Cemal seine professionelle Boxkarriere mit einer Lizenz aus Österreich.

Am 1. Oktober 1973 erkämpfte er sich im Ali Sami Yen Stadion in Istanbul bei einem Titelkampf den Europameistertitel im Halbschwergewicht (63,5 kg), indem er einen der stärksten Boxer Europas, Roger Zami, schlug. Dieser Triumph währte allerdings nicht lange; im Juni 1973 verlor er den Titel an den spanischen Boxer Tonik Ortiz.

Dennoch gab Cemal nicht auf und kehrte im Oktober 1975 in den Ring zurück, um erneut den Europameistertitel zu erringen, indem er den Spanier Gomez Fouz besiegte. Im Jahr 1976 setzte Kamacı seine Titelverteidigung als Europameister im Profiboxen fort, gab jedoch nach einem Jubiläumskampf am 11. November 1976 in Istanbul seine Boxkarriere auf. Während seiner Laufbahn verlor er nur vier von 79 Kämpfen und beendete seine Profikarriere ohne eine einzige Niederlage durch Knockout.

Mit dem Gewinn des „Sportler des Jahres“-Preises bei den Milliyet Spor Ödülleri in den Jahren 1972 und 1975 festigte er seinen Platz in der Sportwelt. Cemal Kamacı wagte auch den Schritt in die politische Arena, kandidierte für die Wohlfahrtspartei (Refah Partisi) und die Tugendpartei (Fazilet Partisi), konnte jedoch kein Mandat erringen. Er war an der Gründung der Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (Adalet ve Kalkınma Partisi) beteiligt, seine politische Karriere war jedoch nicht von langer Dauer. Stattdessen widmete er sich der Förderung junger Athleten und inspirierte sie weiterhin. 1991 trat er in der Hauptrolle des Films „Benim Zaferim“, der seine Lebensgeschichte erzählt, vor die Kamera.

Zudem veröffentlichte er 1986 das Buch „Ölümle Başlayan Hayat“, mit dem er seinen Einstieg in die literarische Welt fand. Cemal Kamacı ist nicht nur ein erfolgreicher Boxer, sondern ein Lebensbeispiel für die junge Generation.

Familie

CK
Cemal Kamacı
Ebeveyn
At
Almanya'da tanıştığı bir Türk kızı ile 1981 yılında evlenmiş ve bu evlilikten Meltem isminde bir kızı olmuştur. Meltem
Ebeveyn
3y
3 yaşındayken menenjit hastalığından vefat etmiştir. Ayrıca Mustafa
Ebeveyn