Biografie
Cemal Toptancı wurde am 3. April 1950 im Stadtteil Hacıosman von Sur in Diyarbakır geboren. Seine schulische Laufbahn begann er an der Süleyman Nazif Grundschule und schloss seine Ausbildung an der Merkez Grundschule in Hazro ab, wo seine Familie aufgrund des Berufs seines Vaters, der Beamter war, hinversetzt wurde.
Anschließend absolvierte er die Ali Emiri Mittelschule und die Handelsakademie in Diyarbakır. Im Jahr 1973 schloss er die Sultanahmet Akademie für Wirtschafts- und Handelswissenschaften in Istanbul ab. 1968 wurde Cemal Toptancı im Rahmen des Kongresses der Diyarbakır Hochbegabtenvereinigung, der in Istanbul stattfand, in den Vorstand gewählt und übernahm die Position des stellvertretenden Vorsitzenden, wodurch er mit dem Vereinsleben in Kontakt kam.
1969 trat er den „Revolutionären Kulturfeuern des Ostens“ in Istanbul bei und gründete im gleichen Jahr zusammen mit seinen linken Kommilitonen die Gruppe „Öncü Hareketi“ an der Sultanahmet Akademie, um die erste Boykottaktion durchzuführen. Im Jahr 1974 lernte er die Ideen von Prof. Dr.
Necmettin Erbakan und seiner Milli Görüş Bewegung kennen, die seine politische Laufbahn maßgeblich beeinflussten. Während der Regierung der CHP (Republikanische Volkspartei) war er 1977 als Arbeitsinspektor in Diyarbakır tätig und wurde 1994 von der Wohlfahrtspartei zum Bürgermeister von Diyarbakır Sur gewählt. Seine Amtszeit dauerte 3 Jahre und 8 Monate, und während des 28.
Februar-Prozesses wurde er in dem gegen ihn geführten Verfahren freigesprochen. Während seiner Amtszeit organisierte er Theaterveranstaltungen und war in verschiedenen Verbänden und Organisationen im Vorstand tätig. Cemal Toptancı ist verheiratet und hat fünf Kinder.
Zu seinen veröffentlichten Werken zählen unter anderem die Bücher „Ein Präsident aus dem Südosten“, „Die Stadt Diyarbakir, die mit Steinen spricht“ und „Wörterbuch der Begriffe in Umwelt- und Stadtplanung“.
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