Biografie
Cengiz Alğan wurde 1967 in Adana geboren und wuchs in İzmir auf. Nach dem Abschluss seines Studiums im Fachbereich Englisch und Pädagogik an der Gazi-Universität begann er seine Karriere als Übersetzer. Zu seinen bedeutenden Werken, die er ins Türkische übertrug, gehören Bücher wie „Das Gespenst des Kapitalismus“, „Im Exil mit Trotzki“ und „Die Deutsche Revolution“.
Cengiz Alğan hat zahlreiche Artikel in Zeitungen und Zeitschriften verfasst und war in Publikationen wie Sozialist İşçi, Enternasyonal Sosyalizm und AltÜst vertreten. Auch in Zeitungen wie Radikal, Taraf, Gündem, Günlük und Özgür Politika wurden seine Artikel veröffentlicht. Zudem hat er zu verschiedenen Sammelwerken beigetragen.
Eine Zeit lang war er als Autor für eine marxistische Webseite tätig und übernahm die Sprecherrolle der Initiative gegen Rassismus und Nationalismus. Er war Vorsitzender des 2009 gegründeten Vereins für sozialen Wandel. Aufgrund seiner Kritiken zu den Gezi-Protesten sah er sich schweren Vorwürfen aus der linksgerichteten Szene ausgesetzt und blieb hinsichtlich der Operation am 17.
Dezember nicht stumm. Mit der Aussage „Die wahre Revolution in diesem Land fand am 15. Juli statt“ sorgte er für Aufsehen.
Weil er die Opposition kritisierte, wurde er regelrecht an den Pranger gestellt. Alğan, der angibt, aus linken Kreisen zu stammen, hatte aktiv an deren Aktivitäten teilgenommen, wurde jedoch im Laufe der Zeit ausgeschlossen und blieb in einer kleinen Minderheit. Er verfasste Artikel zu den Gezi-Ereignissen und suchte während dieses Prozesses nach Möglichkeiten zur Versöhnung.
Die Gezi-Vorfälle bezeichnete er als „eine frühe revolutionäre Stimmung“. Die Operation am 17. Dezember bewertete er als einen offenen Staatsstreich.
Aufgrund seiner Ansichten trat er aus den Plattformen DSİP und DurDe aus. Zuletzt moderierte er gemeinsam mit Ufuk Coşkun das Programm „Neue Politik“ bei Uzay Haber.
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