Cengiz Han

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Biografie

Cengiz Khan wurde im Jahr 1162 in der Mongolei geboren und trug in seiner Kindheit den Namen Temüdschin. Schon in jungen Jahren musste Temüdschin den Verlust seines Vaters verkraften und sah sich den harten Lebensbedingungen seiner Familie gegenüber. Als großgewachsener und starker junger Mann entwickelte er seine Fähigkeiten als Reiter und Krieger.

Gemeinsam mit seinen Brüdern kämpfte er darum, das Volk seines Vaters zu vereinen. Die Präsenz zweier mächtiger Khans in der Mongolei stellte dabei ein großes Hindernis für ihn dar. Als seine Familie von den Merkit gefangen genommen wurde, wandte er sich an den Kereyit-Khan Toğrul, der ihm half, seine Familie zu befreien.

Im Laufe der Zeit stärkte er seine Macht und gründete 1206 unter dem Titel Cengiz das Mongolische Reich. Cengiz Khan wurde für seine militärischen Strategien und Führungsqualitäten bekannt und erweiterte sein Reich durch zahlreiche Siege. Im Jahr 1211 führte er Krieg gegen China und errang mit der Belagerung von Peking einen wichtigen Sieg.

Seine Konflikte mit den Choresm-Schahs begannen mit dem als Otrar-Katastrophe bekannten Ereignis, das den Weg für die mongolischen Überfälle auf die islamischen Länder ebnete. Nachdem Cengiz Khan 1225 in die Mongolei zurückgekehrt war, erkrankte er während des Tangut-Feldzugs und verstarb 1227. Nach seinem Tod ist der genaue Ort seines Grabes unbekannt, gemäß seinem Willen wurden Pferde über sein Grab geführt.

Neben seinen militärischen Erfolgen schuf Cengiz Khan auch das „Cengiz-Gesetz“, welches das Rechtssystem des Mongolischen Reiches regelte. Diese Gesetze sorgten für die Ordnung innerhalb der mongolischen Gesellschaft und hatten einen nachhaltigen Einfluss auf die Geschichte.

Todesumstände

Moğolistan