Biografie
Charlie Chaplin wurde am 16. April 1889 in London, England, geboren und verstarb am 25. Dezember 1977 im schweizerischen Vevey im Alter von 88 Jahren.
Als eine der herausragendsten Persönlichkeiten der Filmwelt ist Chaplin sowohl als Schauspieler, Drehbuchautor als auch Regisseur bekannt. Besonders wird er als erfolgreicher Vertreter der 'Slapstick'-Komödie geschätzt. In seinen Filmen verband er politische Botschaften mit Komik, was schließlich zu seiner Ausweisung aus Amerika führte.
Er gewann zweimal den Ehrenoscar und erhielt 1975 den Titel 'Sir'. Seine Kindheit war von großen Schwierigkeiten geprägt: Sein Vater war Alkoholiker und starb, als Chaplin erst 12 Jahre alt war, während seine Mutter in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert wurde. Aus diesem Grund kam er in ein Waisenhaus.
Im Jahr 1900 fand sein Stiefbruder Sydney für ihn eine Beschäftigung im London Hippodrome. 1908 trat er der Vaudeville-Truppe von Fred Karno bei und ging zwischen 1910 und 1912 auf Amerika-Tournee. Entdeckt wurde er von der Keystone Film Company, wo er 1914 in dem Film 'Making A Living' seine erste Rolle spielte.
Chaplin wurde für seine Figur 'Charlie' berühmt und drehte insgesamt 34 Kurzfilme. 1919 gründete er die United Artists Company mit dem Ziel, die Rechte der Schauspieler in Hollywood zu schützen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Filme wie 'City Lights', 'Modern Times' und 'The Great Dictator'.
Nach seinem Tod im Jahr 1977 wurde sein Körper entwendet und erst 11 Wochen später wiedergefunden. Chaplin war auch musikalisch aktiv und komponierte zahlreiche Lieder.