Biografie
Charlotte Brontë wurde am 21. April 1816 in Yorkshire, England, geboren und war eine englische Schriftstellerin. In der Literaturwelt ist sie besonders für ihr Werk „Jane Eyre“ bekannt.
Als älteste Tochter der Familie Brontë hatte sie zwei Schwestern, Emily und Anne. Die Familie führte ein leben, das eng mit der Literatur verknüpft war, und stellte in ihren Kindheitsjahren imaginative Königreiche auf und verfasste Geschichten. Ihre schulische Ausbildung setzte Charlotte an der Roe Head Schule in Mirfield fort, wo sie auch als Lehrerin arbeitete.
1839 begann sie, als Gouvernante zu arbeiten, und setzte 1842 ihre Ausbildung in Brüssel fort. Gemeinsam mit ihren Schwestern veröffentlichte sie 1846 den Gedichtband „Poems by Currer, Elise and Acton Bell“, der jedoch nicht den erwarteten Anklang fand. Charlotte verfasste bedeutende Romane wie „Jane Eyre“ (1847), „Shirley“ (1849), „Villette“ (1853) und „The Professor“ (1857).
Im Jahr 1854 heiratete sie Arthur Bell Nicholls, verstarb jedoch am 31. März 1855 im neunten Monat ihrer Schwangerschaft. Die genaue Todesursache ist nicht bekannt, es wird jedoch vermutet, dass Tuberkulose, Typhus oder eine Schwangerschaftskomplikation eine Rolle gespielt haben könnten.
Die Werke von Charlotte Brontë zählen zu den Klassikern der englischen Literatur und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.