Biografie
Che Guevara wurde am 14. Juni 1928 in der Stadt Rosario, Argentinien, geboren. Unter seinem echten Namen Ernesto Guevara de la Serna war er ein revolutionärer Arzt und Führer mit irischen und baskischen Wurzeln.
Er verstarb im Alter von 39 Jahren am 9. Oktober 1967 in Vallegrande, Bolivien. Che hat seinen Namen in die Geschichtsbücher eingebrannt und hat sich zeitlebens gegen Ausbeutung, Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Armut eingesetzt.
Gemeinsam mit Fidel Castro war er Mitbegründer des heutigen Kuba und hat sich für menschliche Werte und den Weltfrieden stark gemacht. Seine Ausbildung begann er an der Dean Funes High School, bevor er schließlich an der Medizinischen Fakultät der Universität Buenos Aires studierte. Während seiner Studienzeit unternahm er lange Reisen durch Lateinamerika, um die sozialen und wirtschaftlichen Probleme des Kontinents aus erster Hand zu beobachten.
Diese Erfahrungen spielten eine entscheidende Rolle bei der Formung seiner politischen Ansichten. Nachdem er 1955 Fidel Castro kennengelernt hatte, wurde er Teil der revolutionären Bewegung in Kuba und übernahm eine führende Rolle in den Guerillakriegen. Nach dem Erfolg der kubanischen Revolution im Jahr 1959 bekleidete er verschiedene Regierungsämter und trug zur Entwicklung des Sozialismus bei.
1965 verließ er Kuba jedoch, um weltweit revolutionäre Bewegungen zu unterstützen und reiste in verschiedene Länder. 1967 wurde er in Bolivien gefangen genommen und getötet. Guevara hat sich zu einem internationalen Symbol der Revolution gewandelt und wird von vielen als Inspirationsquelle angesehen.