Çiğdem Mater

Musikproduzent
Verheiratet

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Biografie

Çiğdem Mater wurde am 6. August 1978 in Istanbul, einem kulturellen Mosaik, geboren. Sie ist die Tochter von Nadire Mater, einer Journalistin, und Tayfun Mater, einem Bergbauingenieur.

Ihre Ausbildung begann sie im Studiengang Film und Fernsehen an der Anadolu Üniversitesi, wo sie ihre Talente in diesem Bereich weiterentwickelte. Anschließend absolvierte sie einen Master in Mediensozologie an der Marmara Universität und tauchte damit tiefer in die Medienwelt ein. Im Jahr 2010 schloss sie ihren Master mit einer Arbeit ab, in der sie die Werke des berühmten Filmmeisters Alfred Joseph Hitchcock aus einer psychoanalytischen Perspektive analysierte. Von 1997 bis 2005 war Çiğdem Mater als Übersetzerin, Produzentin und Reporterin für renommierte internationale Medienorganisationen wie ABC News, Sky News und Boston Globe tätig.

In dieser Zeit hatte sie die Gelegenheit, die Dynamiken der Medienwelt hautnah zu erleben. Zwischen 2005 und 2009 übernahm sie die Koordination von Kaukasus-Programmen bei der gemeinnützigen Organisation Anadolu Kültür und realisierte während dieser Zeit bedeutende Projekte. Ab 2009 setzte sie ihre Beratertätigkeit bei Anadolu Kültür fort und übernahm die Koordination der Armenisch-Türkischen Filmplattform, um weiterhin kulturelle Brücken zu bauen. Zusätzlich trug sie zwischen 2009 und 2010 als Koordinatorin im Mithat Alam Filmzentrum der Boğaziçi Universität zur Filmausbildung bei.

Im Jahr 2010 arbeitete sie als Co-Produzentin an dem Film „Çoğunluk“, der Themen der gesellschaftlichen Diskriminierung behandelt, und war anschließend als Mitproduzentin des Films „Sivas“ unter der Regie von Kaan Müjdeci tätig. 2015 übernahm sie die Produktionsleitung des Films „Toz Bezi“ von Ahu Öztürk und machte sich durch die Produktion von Projekten wie „Kadın Kalbi“ und „Son Adım“ in der Filmbranche einen Namen. Sie arbeitete als Co-Produzentin bei den Filmen „Kara“ und „Çarpık Ev“ und übernahm eine ausführende Produzentenrolle in internationalen Projekten. Çiğdem Mater heiratete am 25.

September 2004 den Journalisten Murat Utku. Im Jahr 2018 wurde sie jedoch im Zusammenhang mit den Gezi-Park-Ereignissen festgenommen und im Jahr 2020 von allen Anklagen freigesprochen. Dennoch setzte sich der rechtliche Prozess fort, nachdem das Berufungsgericht in Istanbul 2021 das Freispruchurteil aufhob.

Im Jahr 2022 wurde sie im Rahmen des Gezi-Park-Verfahrens zu 18 Jahren Haft verurteilt, und 2023 wurde ihr Urteil vom Kassationsgerichtshof bestätigt, was zu ihrer Inhaftierung führte. Çiğdem Mater setzt mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit ihren Platz in der Geschichte des türkischen Films fest und zieht weiterhin Aufmerksamkeit mit Projekten auf sich, die gesellschaftliche Themen aufgreifen.

Beziehungsstatus

MU
Murat Utku ile evli
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