Biografie
Claude Debussy wurde am 22. August 1862 in Saint Germain-en-Laye, Paris, geboren und verstarb am 25. März 1918 in seinem Pariser Zuhause im Alter von 56 Jahren.
Er gilt als einer der bedeutendsten französischen Komponisten des 20. Jahrhunderts und begann seine musikalische Karriere im Alter von 6 Jahren, wobei er seine ersten Klavierstunden von seiner Tante Rausta erhielt. Im Jahr 1870 erhielt er Klavierunterricht bei dem italienischen Pianisten Cerutti in Cannes und setzte 1871 seine Ausbildung bei M.
De Fieurille, einem Schüler Chopins, fort. 1873 trat er in das Pariser Konservatorium ein, wo er zahlreiche wichtige Fächer belegte und 1877 seinen Abschluss machte. Nach seinem Abschluss gewann er in verschiedenen Klavierwettbewerben sowohl den zweiten als auch den ersten Preis.
1880 wurde er nach Moskau eingeladen, wo er neue musikalische Experimente durchführte und sich weiterentwickelte. 1884 gewann er den Rom-Preis mit seinem Werk „Der unerschrockene Knabe“ und blieb drei Jahre in Rom. 1902 hatte er mit seiner ersten Oper „Pelleas et Melisande“ großen Erfolg, obwohl die Uraufführung zunächst nicht die erwartete Aufmerksamkeit erhielt.
Debussy schuf 1905 das bedeutende Werk „La Mer“ und 1907 „Children's Corner“. Im Jahr 1913 unternahm er erneut Konzertreisen und traf viele Künstler. Jedoch konnte er 1915 einer Krankheit, die ihn befallen hatte, nicht entkommen und verstarb im Alter von 56 Jahren.
Zu Debussys bedeutenden Werken zählen „Prelude à l'après-midi d'un faune“, „Nocturnes“, „La Mer“, „Images“ und „Berceuse héroïque“.