Biografie
Die Coen-Brüder sind ein bekanntes Filmduo, bestehend aus den Geschwistern Joel Daniel Coen und Ethan Coen. Joel Coen wurde am 29. November 1954 in Minneapolis, Minnesota, USA, geboren und schloss sein Studium an der Filmabteilung der New York University ab.
Sein Bruder Ethan Coen erblickte das Licht der Welt am 21. September 1957 ebenfalls in Minneapolis und erwarb einen Abschluss in Philosophie an der Princeton University. Die Brüder wuchsen im Stadtteil St.
Louis Park in Minnesota auf. Ihre Familie hat eine akademische Tradition, da ihr Vater Edward Coen Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Minnesota lehrte und ihre Mutter Rena Coen Dozentin für Kunstgeschichte an der St. Cloud State University war. Seit den 1980er Jahren arbeiten die Coen-Brüder gemeinsam an Filmprojekten und werden für ihren eigenwilligen Stil sowie ihren besonderen Humor geschätzt.
In den meisten ihrer Filme übernimmt Joel die Regie, während Ethan als Drehbuchautor fungiert. Bei gemeinsamen Drehbucharbeiten nutzen sie das Pseudonym Roderick Jaynes. Die Coen-Brüder verbinden in ihren Werken oft Humor und Gewalt aus einer kritischen Perspektive, die sich mit den korrupten Beziehungen innerhalb des Systems auseinandersetzt, und schaffen auf diese Weise unterschiedliche Genres.
Zu ihren bedeutenden Filmen zählen 'No Country for Old Men', 'Fargo' und 'The Big Lebowski'. Joel Coen heiratete 1984 Frances McDormand und hat einen Sohn. Ethan Coen verband sich 1990 mit Tricia Cooke in den Hafen der Ehe und hat zwei Kinder.
In der Filmbranche sind die Coen-Brüder als "Das Zwillingsregisseur-Duo" bekannt und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten.