Biografie
Cübbeli Ahmet Hoca wurde am 27. Februar 1965 im historischen und mystischen Stadtteil Fatih in Istanbul geboren. Seine Kindheit verbrachte er in der Umgebung der İsmailağa Moschee, wo spirituelle Gefühle intensiv gelebt wurden.
Schon in jungen Jahren wurde sein Interesse an religiösen Werten und der Wunsch nach Bildung stark von seiner Familie, insbesondere von seinem Großvater Cahit Bey, geprägt. Ahmet träumte als Kind in einem Gewand und Turban und stellte sich Szenarien mit religiösen Themen vor. Seine ersten religiösen Kenntnisse erwarb er bei dem Schneider Fahri Efendi, wodurch er bald den Namen „Cübbeli Ahmet“ erhielt.
Während seiner Schulzeit setzte er sowohl seine Koran-Ausbildung fort als auch seine Schulbildung an der Yavuz Selim Grundschule. Allerdings hielt er es für wichtiger, sein religiöses Wissen zu vertiefen, weshalb er sich gelegentlich entschied, die Schule zu verlassen. Seine erste Predigt hielt er in der vierten Klasse, was für ihn einen unvergesslichen Wendepunkt darstellte.
Während seiner gesamten schulischen Ausbildung fiel sein Interesse und Engagement für religiöse Wissenschaften besonders auf. Nachdem er seine Mittlere Reife am Fatih Kolleg absolvierte, wandte er sich intensiver der Koranwissenschaft zu und entschloss sich, die Schule zu verlassen, um sich vollständig dem Studieren zu widmen. Schon in jungen Jahren begann Ahmet, Predigten zu halten, wodurch er schnell ein breites Publikum erreichte und seinen Einfluss ausbaute.
In den 1990er Jahren gründete er die „Fatih Hak und Hizmet Stiftung“, um sich um soziale Hilfen zu kümmern und Bedürftigen Unterstützung zu bieten. Cübbeli Ahmet, der sich Zeit seines Lebens wenig für weltliche Angelegenheiten interessierte, nahm sich die Mission an, Wissen zu erlangen und den Menschen zu dienen. Trotz seiner Diabetes-Erkrankung setzte er sein intensives und abwechslungsreiches Programm fort und bewahrte sich seinen Willen.
Cübbeli Ahmet Hoca hat sich bemüht, soziale Moral zu wahren und die Menschen in religiösen Angelegenheiten zu sensibilisieren. Trotz aller Herausforderungen setzte er seinen Weg mit Glauben und Überzeugung fort.