Biografie
Danny Boyle wurde am 20. Oktober 1956 in Manchester, England, als irischer Regisseur und Produzent geboren. Mit 69 Jahren begann Boyle seine Karriere 1980 als Produzent bei der BBC in Nordirland, wo er unter anderem an der Serie „Mr.
Wroe's Virgins“ arbeitete. 1982 fand er seinen Einstieg in die Theaterwelt und übernahm die künstlerische Leitung bei der Joint Stock Theatre Company sowie am Royal Court Theatre. 1994 erregte er mit seinem ersten Spielfilm „Shallow Grave“ Aufmerksamkeit, gefolgt von dem großen Erfolg „Trainspotting“ im Jahr 1996, das auf dem Roman von Irvine Welsh basiert.
„Trainspotting“ ist mittlerweile zu einem der beliebtesten Filme des britischen Kinos geworden. Im Jahr 2000 setzte er seine Laufbahn mit „The Beach“ fort und folgte 2002 mit „28 Days Later“. Der 2008 gedrehte Film „Slumdog Millionaire“ stellte einen der Höhepunkte seiner Karriere dar und wurde in 10 Kategorien für den Oscar nominiert, wobei er 8 Auszeichnungen gewann.
Bedeutende Projekte wie „127 Hours“ im Jahr 2010 und „Steve Jobs“ im Jahr 2015 folgten. Danny Boyle hat einen eigenen Stil entwickelt, indem er in seinen Filmen elektronische Musik und auffällige visuelle Motive einsetzt. 2017 setzte er seine Karriere mit „T2: Trainspotting“ fort.