Biografie
Demet Sağıroğlu wurde am 5. Dezember 1966 in Erzurum geboren. Ihre Musikkarriere begann sie als Sängerin für Kayahan und setzte diese mit ihren Soloalben fort.
Nach dem Abschluss ihrer Grundschulausbildung in Ankara immatrikulierte sie sich an der Fakultät für Schöne Künste der Marmara-Universität im Fachbereich Malerei. Auf Wunsch ihrer Mutter wechselte sie jedoch zur Grafikabteilung der Bilkent-Universität. Nachdem sie im Gesangsstudium den ersten Platz belegte, wechselte sie zur Fakultät für Musik und darstellende Künste.
Ihren Namen machte sie 1989 bekannt, als sie mit Kayahan die Türkei beim Eurovision Song Contest mit dem Titel 'Ve Melankoli' vertrat. 1993 gewann sie den ersten Platz beim Pop Show Song Contest und blieb bis 1994 als Vokalsolistin bei Kayahan aktiv. Im Jahr 1994 gelang ihr mit dem Album 'Kınalı Bebek' ein großer Durchbruch.
Besonders die Lieder 'Arnavut Kaldırımı' und 'Hazan Mevsimi' auf diesem Album erregten Aufmerksamkeit. 1996 veröffentlichte sie das Album 'Şikayetim Var'. 1998 folgte das Album 'Sımsıcak', bei dem sie mit renommierten Künstlern wie Sezen Aksu zusammenarbeitete.
Im Jahr 2000 brachte sie das Album 'Papatya Falları' heraus, gefolgt von 'Korkum Yok' im Jahr 2004. 2009 war sie an den Musikbeiträgen des Films 'Adını Sen Koy' beteiligt. Zuletzt veröffentlichte sie 2012 das Album 'Hiç Özlemedin Mi?'.
2013 ließ sie sich in Amerika nieder und begann ein Leben in New York. Sağıroğlu gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der türkischen Popmusik.