Dimitri İvanoviç Mendeleev

Wissenschaftler

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Biografie

Dimitri Iwanowitsch Mendeleew wurde am 8. Februar 1834 in Tobolsk, Sibirien, Russland geboren und war ein berühmter russischer Chemiker und Erfinder. Er gilt als der erste Schöpfer des „Periodensystems“, das in der Chemie von großer Bedeutung ist.

Dieses System ermöglichte es Mendeleew, Vorhersagen über noch nicht entdeckte Elemente und deren Eigenschaften zu treffen. Mendeleew war der jüngste von insgesamt 17 Geschwistern. Nach dem Tod seines Vaters brachte ihn seine Mutter in den Westen, um ihm eine bessere Ausbildung zu ermöglichen.

1849 zog die Familie nach St. Petersburg, wo Mendeleew am Main-Pädagogischen Institut studierte. Nach seinem Abschluss erkrankte er an Tuberkulose und musste auf die Krim ziehen.

Dort arbeitete er als Leiter der Naturwissenschaften am Gymnasium in Simferopol und kehrte 1857 nach St. Petersburg zurück. In den Jahren 1859 bis 1861 forschte er über die Kapillarität von Flüssigkeiten und die Spektroskopie und veröffentlichte 1861 sein erstes Buch zur Spektroskopie, was ihm große Aufmerksamkeit einbrachte.

1862 heiratete er Feozva Nikitichna und wurde 1863 Professor für Chemie am St. Petersburger Technologischen Institut sowie an der Universität St. Petersburg.

Durch die Untersuchung der Regelmäßigkeiten der Elemente schuf Mendeleew das „Periodensystem“ und entdeckte dabei viele Hinweise auf die Existenz noch nicht entdeckter Elemente. Mendeleew verstarb 1907 in St. Petersburg an den Folgen der Grippe, und nach seinem Tod wurde die Bedeutung des Periodensystems erneut deutlich.

Zu seinem Gedenken wurde der Name Mendeleew einem Krater auf dem Mond und dem Element mit der Ordnungszahl 101 im Periodensystem verliehen.