Biografie
Django Asül, mit bürgerlichem Namen Uğur Bağışlayıcı, wurde am 19. April 1972 in der Stadt Hengersberg im bayerischen Bundesland Deutschland geboren. Der 52-jährige Django Asül ist als Schauspieler, Theaterspieler und Komiker bekannt.
Seine Karriere begann er 1996 auf Bühnen in München, und ab 1997 begann er, sich einen Namen zu machen. Er trat in beliebten Fernsehformaten wie dem Quatsch Comedy Club auf PRO7, Rudi Carrells '7 Tage 7 Köpfe' und der Harald Schmidt Show auf SAT1 auf. Seine schulische Laufbahn startete er 1992 mit einer Grundausbildung am Gymnasium, gefolgt von einer Ausbildung zum Banker und Tennislehrer.
Da er als türkischer Schauspieler anerkannt werden wollte, entschied er sich, nicht die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Zwischen 2004 und 2008 war er als offizieller Vertreter der bayerischen Regierung als Diplomat tätig. Um auf die Situation von asylsuchenden Türken aufmerksam zu machen, präsentierte Django Asül seine selbstgeschriebenen Stücke in verschiedenen Städten Bayerns und Deutschlands.
Mit seinen Witzen über den bayerischen Dialekt und türkische Einwanderer fiel er auf und verwendete das Pseudonym 'Asül', das auf das Asyl hinweist. Durch seine Teilnahme an dem Programm '7 Gün 7 Kafa' auf RTL, einem der meistgesehenen Fernsehsender Deutschlands, gelang es ihm, die Aufmerksamkeit der deutschen Öffentlichkeit zu erregen. Neben Theaterstücken brachte er auch soziale Probleme in seinen schriftlichen Arbeiten zur Sprache.
Er schrieb Kolumnen für die renommierte Münchener Abendzeitung und veröffentlichte später Artikel in den Zeitungen Ingolstädter Donaukurier und Kicker. Im Jahr 2007 moderierte er die Sendung 'Django Asül, in der Türkei' im deutschen Staatsfernsehen ZDF, in der er die Situation der in Deutschland lebenden Türken zwischen Berlin und Istanbul auf humorvolle Weise thematisierte. Im Laufe seiner Karriere hat Django Asül zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Kabarett Kaktus für den besten Kabarettisten im Jahr 1996, den Obernburger Mühlstein – Jury- und Publikumspreis im Jahr 1997, den Ravensburger Kupferle für den besten Komiker im Jahr 1998 und den Bayerischen Kabarettpreis für den besten Kabarettisten im Jahr 2000.
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