Doris Lessing

Schriftsteller

Countdown zum Geburtstag (wird 106)

-
Tage
-
Std
-
Min
-
Sek

Biografie

Doris Lessing wurde am 22. Oktober 1919 in der Stadt Kermanşah im Iran geboren und verstarb am 17. November 2013 in London, England, im Alter von 94 Jahren.

Sie ist eine bedeutende Schriftstellerin, die als im Iran geborene britische Autorin einen wichtigen Platz in der Literaturwelt einnimmt und 2007 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Im Jahr 1925 zog Lessing mit ihrer Familie nach Südrhodesien (dem heutigen Simbabwe), wo sie die Dominikanische Kathedralschule besuchte, jedoch aufgrund der strengen Bedingungen in der Schule ihre Ausbildung abbrechen musste. Mit 15 Jahren verließ sie das Elternhaus und begann als Kindermädchen zu arbeiten, was sie dazu inspirierte, mit dem Schreiben zu beginnen.

1937 zog sie nach Salisbury und arbeitete dort als Telefonistin, wo sie eine Rolle beim Aufbau einer antirassistischen linksgerichteten Partei spielte. Ihre erste Ehe schloss sie im Alter von 19 Jahren mit Frank Wisdom und brachte aus dieser Beziehung zwei Kinder hervor. Später heiratete sie den deutschen politischen Aktivisten Gottfried Lessing, doch auch diese Ehe hielt nicht lange.

1949 zog sie nach London, um ihre Karriere als professionelle Schriftstellerin fortzusetzen. Ihr erster Roman „Der Gesang der Gräser“ wurde 1950 veröffentlicht, gefolgt von zahlreichen weiteren bedeutenden Werken. Ihr 1962 erschienenes Buch „Der Goldene Notizblock“ thematisiert feministische und psychologische Aspekte.

Mit dem Gewinn des Nobelpreises für Literatur im Jahr 2007 wurde sie die älteste Person, die diesen Preis erhielt. In ihrem literarischen Schaffen vertrat sie einen feministischen und mystischen Stil und behandelte in ihren Werken soziale und psychologische Themen.