Biografie
Edward Kennedy „Duke“ Ellington wurde am 29. April 1899 in Washington, USA, geboren und war ein amerikanischer Orchesterdirigent sowie Jazzpianist. Seine Musikkarriere begann er im Alter von sechs Jahren mit Klavierunterricht und erhielt den Spitznamen „Duke“ von einem Freund.
Nach der Komposition seines ersten Stückes „Soda Fountain Rag“ im Jahr 1914 verließ er 1917 die Schule, um sein eigenes Unternehmen zu gründen. 1923 zog er nach New York und gründete die Gruppe „The Washingtonians“, mit der er 1924 seine ersten Aufnahmen machte. Internationalen Ruhm erlangte er 1925 mit der Revü „Chocolate Kiddies“.
In den 1930er Jahren setzte er seine Karriere mit Tourneen durch Europa fort und schrieb zeitlose Werke wie „Mood Indigo“ und „Sophisticated Lady“. In den 1950er Jahren etablierte er sich als einer der führenden Jazz-Orchesterleiter und komponierte die Musik für den Film „Anatomy of a Murder“ im Jahr 1959. 1965 wurde er für den Pulitzer-Preis nominiert und erhielt 1966 den Grammy für sein Lebenswerk.
1971 wurde er als erster Jazzmusiker in die „Royal Academy of Music“ in Stockholm aufgenommen. Am 24. Mai 1974 verstarb er an Lungenkrebs.
Nach seinem Tod beauftragte er seinen Sohn Mercer Ellington, die Gruppe fortzuführen.