Biografie
Duygu Asena wurde am 19. April 1946 in Istanbul geboren. Bekannt als Journalistin und Schriftstellerin gilt sie als eine der Pionierinnen des Feminismus und der Frauenbewegung in der Türkei.
Sie war die Enkelin von Ali Şevket Öndersev, dem Adjutanten von Mustafa Kemal Atatürk und Abgeordneten der Cumhuriyet Halk Partisi. Nach dem Abschluss ihrer schulischen Ausbildung am Kadıköy Mädchenscollege absolvierte sie das Pädagogikstudium an der Universität Istanbul. Im Jahr 1972 begann sie, für die Beilage Kelebek der Hürriyet Zeitung zu schreiben und wirkte anschließend als Kolumnistin für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften.
Ende der 70er Jahre übernahm sie die Redaktion von Frauermagazinen wie Kadınca, Onyedi, Ev Kadını, Bella Bayan und First. Ihr 1987 veröffentlichtes Buch "Kadının Adı Yok" erlangte großen Erfolg mit 40 Auflagen, wurde jedoch als obszön eingestuft und zunächst verboten, bevor es nach einem langwierigen Rechtsstreit erneut veröffentlicht wurde. Duygu Asena verstarb am 30.
Juli 2006 im Alter von 60 Jahren an einem Gehirntumor und wurde auf dem Friedhof Zincirlikuyu in Istanbul beigesetzt. In ihren Werken behandelte sie Themen wie Frauenrechte, Gleichheit und Freiheit und wurde von vielen als feministische Schriftstellerin anerkannt.