Duygu Sağıroğlu

Regisseur

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Biografie

Duygu Sağıroğlu wurde am 10. November 1932 in Trabzon geboren und gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des türkischen Kinos. Nach dem Abschluss des Galatasaray-Lyzeums in Istanbul setzte sie ihr Studium an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Istanbul fort.

1956 begann sie ihre Karriere als Dekorateurin und Grafikerin am Kleinen Theater in Ankara und entwarf über einen längeren Zeitraum Bühnenbilder für das Theater. 1959 trat sie als Assistentin in den Film „Karacaoğlanın Kara Sevdası“, der von Atıf Yılmaz inszeniert wurde, in die Filmbranche ein. 1965 drehte sie ihren ersten eigenen Film „Bitmeyen Yol“, für den sie sowohl das Drehbuch schrieb als auch die Regie übernahm.

Zwischen 1960 und 1967 wurde sie als eine der bedeutendsten Regisseurinnen der als „Goldene Ära“ des türkischen Kinos bezeichneten Zeit anerkannt. Bis 1976 arbeitete sie als Regisseurin, Drehbuchautorin und künstlerische Leiterin und gehörte zu den Mitgestaltern der Theorie des „Nationalen Kinos“, zusammen mit Halit Refiğ, Metin Erksan, Ömer Lütfi Akad und Sami Şekeroğlu. 1979 nahm sie eine Lehrtätigkeit am Institut für Film und Fernsehen der Staatlichen Akademie der Schönen Künste in Istanbul auf und war später als Dozentin an der Fakultät für Schöne Künste der Mimar Sinan Universität tätig.

Ab den 1990er Jahren konzentrierte sie sich verstärkt auf die professionelle Arbeit im Bereich Bühnenbild. Duygu Sağıroğlu verstarb am 29. April 2023 in Istanbul im Alter von 91 Jahren.

Während ihrer Karriere erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Preise für das beste Bühnenbild bei den Lions Theater Awards, den Theaterzeitschriften-Awards und den Afife Theater Awards für ihre Bühnenbildgestaltung im Stück „Maskeliler“ im Jahr 2009.