Biografie
Ebru Baybara Demir ist eine türkische Köchin, Unternehmerin und Geschäftsfrau, die 1976 in Mardin geboren wurde. Sie hat an der Marmara-Universität Tourismusmanagement studiert und 1999 in ihre Heimatstadt Mardin zurückgekehrt. Mit dem Traum, Mardin als Touristenziel bekannt zu machen, eröffnete sie die erste touristische Einrichtung der Stadt, das Cercis Murat Konağı.
Seit über 15 Jahren führt sie umfassende Forschungen zur anatolischen Küche durch. In der Region, insbesondere in Mardin, hat Ebru zahlreiche soziale Gastronomieprojekte ins Leben gerufen und dabei viele nationale sowie internationale Auszeichnungen erhalten. Sie ist die erste und einzige türkische Köchin, die zwei Jahre hintereinander zu den besten 10 Köchen der Welt im Basque Culinary World Prize gekürt wurde, der als das Nobelpreis der Gastronomie gilt.
Zudem hat sie unser Land beim Weltforum für Gastronomie-Tourismus, organisiert von der UNWTO, vertreten. Seit 2019 präsentiert sie bei dem in Irland stattfindenden Food on the Edge Summit ihre Projekte im Bereich der sozialen Gastronomie und vertritt damit ebenfalls unser Land. Ebru ist auch Mitgründerin der Agrar-Entwicklungsk cooperative Topraktan Tabağa und hat unter diesem Dach verschiedene Projekte realisiert.
Mit dem in Diyarbakır gestarteten Projekt für biologisch abbaubare Abfälle hat sie soziale Projekte in vielen Städten des Landes initiiert. Außerdem hat sie mit dem Projekt Sabunhane 1890 das erste sechste Sinn-Restaurant in der Türkei eröffnet. 2022 wurde sie bei den 3.
Goldenen Löffel Awards der Mutfak Dostları Derneği mit dem Sonderpreis für Inspirierende Persönlichkeiten während der Pandemie ausgezeichnet. Ebru Baybara Demir ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.