Ebulfez Elçibey

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Biografie

Ebulfez Elçibey wurde am 24. Juni 1938 in der Stadt Keleki im Nakhchivan-Gebiet von Aserbaidschan geboren. Sein bürgerlicher Name war Ebulfez Kadir Güloğlu Aliyev.

Zwischen 1988 und 1991 spielte Elçibey eine führende Rolle im Unabhängigkeitskampf Aserbaidschans und nutzte während dieser Zeit den Nachnamen „Elçibey“ im Volksmund. Sein Vater Kadirkulu Bey kam aus dem Iran und verstarb im Zweiten Weltkrieg im Jahr 1943. Seine Mutter, Mehrinisa Hanım, war eine Einwanderin aus Anatolien, die nach Keleki zog.

Nach dem Abschluss der Grundschule und der weiterführenden Schule in Nakhchivan studierte er von 1957 bis 1962 Arabisch am Institut für Orientalische Sprachen der Staatlichen Universität Aserbaidschan. Ebulfez Elçibey glaubte fest daran, dass Aserbaidschan eine unabhängige und demokratische Republik werden könne, und setzte sich in dieser Richtung aktiv ein. Im Jahr 1989 gründete er die Aserbaidschanische Volksfront und übernahm den Vorsitz.

Mit dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 spielte er eine entscheidende Rolle für die Unabhängigkeit Aserbaidschans. Von 16. Juni 1992 bis 1.

September 1993 war er der zweite Präsident Aserbaidschans. Aufgrund von inneren Unruhen sah er sich jedoch 1993 gezwungen, sein Amt niederzulegen. Am 22.

August 2000 verstarb er im Alter von 62 Jahren in Ankara an Prostatakrebs. Seine Beerdigung wurde von 800.000 Menschen besucht. Ebulfez Elçibey hinterließ viele Werke in seiner politischen Karriere und hat sich einen wichtigen Platz im Herzen des Volkes erobert.