Biografie
Edith Piaf wurde am 19. Dezember 1915 im Stadtteil Belleville in Paris geboren. Ihr bürgerlicher Name lautete Edith Giovanna Gassion, und sie hatte eine schwierige Kindheit.
Ihre Mutter verließ sie, um nach Istanbul zu reisen, und ließ sie bei ihrer Großmutter, die ein Bordell betrieb. Ihr Vater hingegen brachte sie ebenfalls in das Bordell ihrer Mutter. Schon in jungen Jahren wurde sie von einer Augeninfektion heimgesucht und stand vor der Gefahr, zu erblinden.
Im Alter von 14 Jahren begann sie, mit ihrem Vater auf der Straße zu singen, wo sie ihre erste Liebe, P’tit Louis, traf. Doch im Laufe ihres Lebens sah sie sich zahlreichen Herausforderungen gegenüber, darunter Alkoholabhängigkeit und persönliche Verluste. 1935 wurde sie von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt, während sie auf der Straße sang, und begann, auf der Bühne aufzutreten.
Sie erlangte schnell Bekanntheit unter dem Namen 'La Môme Piaf'. Am Ende der 1940er Jahre wurde sie durch ihre Tourneen in den Vereinigten Staaten zu einem internationalen Star. Edith Piaf hatte im Laufe ihres Lebens Beziehungen zu vielen berühmten Künstlern, wobei ihr größter und geliebtester Partner der Boxer Marcel Cerdan war.
Der Tod von Cerdan bei einem Flugzeugabsturz im Jahr 1949 hinterließ einen tiefen Eindruck auf Piaf und führte sie in eine Abhängigkeit von Alkohol und Drogen. 1953 heiratete sie ihren ersten Mann Jacques Pills, ließ sich jedoch 1957 scheiden. 1962 trat sie in eine Ehe mit dem 20 Jahre jüngeren Griechen Theo Sarapo ein. Edith Piaf verstarb am 10.
Oktober 1963 in Grasse im Alter von 48 Jahren an Leberkrebs. Ihre Beerdigung wurde von einer großen Menschenmenge besucht, und sie erhielt im Laufe ihres Lebens zahlreiche Auszeichnungen, hinterließ jedoch auch einen bleibenden Eindruck in der Musikszene.
Todesumstände
Grasse, Fransa