Edmund Halley

Wissenschaftler
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Biografie

Edmund Halley wurde am 8. November 1656 als Sohn eines wohlhabenden Seifenmachers im Londoner Stadtteil Haggerston geboren. Sein Vater, ebenfalls Edmund Halley, war Seifenhersteller.

Schon in jungen Jahren zeigte Halley ein Interesse an Mathematik und begann seine Ausbildung an der St Paul's School, bevor er 1673 an das Queen's College in Oxford wechselte. Im Jahr 1676 verließ er jedoch Oxford, ohne die Abschlussprüfungen abzulegen, um die Sterne auf der Südhalbkugel auf der Insel St. Helena zu beobachten.

Dort verbrachte er 18 Monate damit, die Positionen von etwa 350 Sternen zu bestimmen und die Transitphänomene des Planeten Merkur zu beobachten. Mit der Veröffentlichung seines Werkes "Catalogus Stellarum Australium" im Jahr 1679 begann Halley, in der Wissenschaftswelt bekannt zu werden. 1686 veröffentlichte er einen Artikel über die Passatwinde und Monsunregen, in dem er den Einfluss der Sonnenwärme auf die Bewegungen der Atmosphäre nachwies.

Außerdem stellte er die Beziehung zwischen barometrischem Druck und Höhe über dem Meeresspiegel dar. Nach Gesprächen mit Isaac Newton trug Halley zur Veröffentlichung von Newtons berühmtem Werk "Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica" bei. Im Jahr 1693 veröffentlichte er einen Artikel, in dem er die Sterbealter-Register von Breslau analysierte und damit zur Entwicklung der Versicherungsmathematik beitrug.

In seinem 1705 verfassten Werk "Synopsis Astronomiae Cometia" untersuchte er die Beobachtungen aller bekannten Kometen und sagte die Rückkehr des Halley'schen Kometen voraus. Am 14. Januar 1742 verstarb er im Alter von 86 Jahren in Greenwich, London.

Halley wird für seine Beiträge zur Wissenschaft anerkannt und gilt als die erste Person, die die Orbits von Kometen berechnete.