Edward Munch

Maler

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Biografie

Edward Munch wurde am 12. Dezember 1863 in der norwegischen Stadt Löten geboren und war ein Maler sowie ein Originalgrafiker. Er trug maßgeblich zur Entwicklung des deutschen Expressionismus zu Beginn des 20.

Jahrhunderts bei und fand seinen eigenen Platz in der Kunstwelt. Munchs Kindheit war stark geprägt durch den Tod seiner Mutter, die 1868 an Tuberkulose starb, und den Verlust seiner Schwester Sophie im Jahr 1877, die ebenfalls an derselben Krankheit litt. Diese Verluste nährten die Angst vor dem Tod, die ihn sein Leben lang begleitete.

Schon in jungen Jahren wurde Munchs Talent für das Malen erkannt, doch begann er zunächst ein Studium im Ingenieurwesen, bevor er sich bald für eine Karriere als Maler entschied. 1883 eröffnete er seine erste persönliche Ausstellung in Oslo und trat 1889 der Kunstschule von Léon Donnat in Paris bei. 1892 erhielt er eine Einladung des Berliner Künstlerbundes, um seine Werke in Deutschland auszustellen.

Munchs bekanntestes Werk, 'Der Schrei' (1893), ist zum Symbol der seelischen Leiden des modernen Menschen geworden. 1909 wurde der Künstler aufgrund einer nervösen Depression in eine Klinik eingewiesen und erlebte 1930 eine Verlangsamung seiner Arbeiten aufgrund einer Augenkrankheit. Dennoch wurde er von Jugendstil- und expressionistischen Künstlern als Meister anerkannt.

Er verstarb 1944 in der norwegischen Stadt Ekely. Zu Munchs bedeutenden Werken zählen 'Das kranke Kind' (1886), 'Der Tod im Krankenzimmer' (1892), 'Der Tod am Bett' (1895), 'Die tote Mutter' (1899), 'Sehnsucht' (1896), 'Mann und Frau' (1898), 'Der Kuss' (1897) und 'Der Tanz des Lebens' (1897-99).