Biografie
Ekrem Buğra Ekinci wurde am 4. Mai 1966 in Ankara geboren. Seine Wurzeln liegen im Dorf Köçevi, das im Landkreis Refahiye in der Provinz Erzincan sitzt.
Ekinci betont, dass die Wurzeln seiner Familie bis in die Zeit der Seldschuken und Osmanen zurückreichen. Die Schulausbildung absolvierte er in Ankara, wo er die Grundschule, die Mittel- und die Oberschule besuchte. Nach seinem Abschluss an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Ankara im Jahr 1987 beendete er 1988 sein Referendariat als Anwalt und erlangte 1991 an der Selçuk-Universität den Master-Abschluss mit der Arbeit „Testament im Alten Recht“.
Im Jahr 1996 erhielt Ekrem Buğra Ekinci den Titel eines Doktors der Rechtswissenschaften mit seiner Dissertation über „Rechtsmittel im Osmanischen Recht nach der Tanzimat-Periode“ an der Universität Istanbul und wurde 1999 zum außerordentlichen Professor für Rechtsgeschichte ernannt. 2005 erlangte er den Titel eines Professors. Zwischen 1992 und 1993 führte er wissenschaftliche Forschungen an der Universität Jordanien durch und war danach in den Rechtsfakultäten von Ankara und Erzincan als Dozent tätig.
Derzeit unterrichtet er an der Rechtsfakultät der Marmara-Universität. Ekinci lehrt Türkische Rechtsgeschichte, Allgemeine Rechtsgeschichte und Islamisches Recht und beherrscht Englisch und Arabisch. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Seit vielen Jahren präsentiert er populäre Programme über die Geschichte und Kultur im Radio und Fernsehen. Darüber hinaus veröffentlicht er Artikel zu diesen Themen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Ekinci hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter Werke wie „Ateş İstidâsı“, „İslâm Hukuku“, „Osmanlı Mahkemeleri“ und „Hukukun Serüveni“.
Neben seiner akademischen Karriere ist Ekinci auch für seine Arbeiten zu Geschichte und Kultur bekannt.