Biografie
Elijah Muhammad wurde am 7. Oktober 1897 in Georgia, USA, geboren und verstarb am 25. Februar 1975 im Alter von 78 Jahren in Chicago, USA.
Er gilt als der zweite und wichtigste Führer der Bewegung, die in den USA als 'The Nation of Islam' bekannt ist. Diese Bewegung wurde 1930 von Wallace D. Fard gegründet, und 1931 wurde Muhammad dessen Assistent.
Im selben Jahr zog er nach Chicago, wo er den zweiten Tempel der Bewegung errichtete. Nach der Vertreibung Fards durch die Polizei am 4. Mai 1933 übernahm er die Führung der Bewegung.
1942 kehrte er nach Chicago zurück, um das Zentrum der Bewegung neu zu organisieren, sah sich jedoch aufgrund von Polizei- und Kirchendruck Schwierigkeiten gegenüber. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er verhaftet, weil er seine Anhänger zur Verweigerung des Kriegsdienstes aufgerufen hatte, und blieb bis 1946 im Gefängnis. Nach dem Krieg setzte Elijah Muhammad die Organisation der Nation of Islam fort.
1952 begann mit dem Eintritt von Malcolm X die eigentliche Entwicklung der Bewegung, während dieser Zeit wurden viele Tempel und Einrichtungen, wie Universitäten für den Islam, gegründet. Elijah Muhammad plädierte besonders dafür, dass afroamerikanische Menschen als eigene Nation existieren sollten, und wurde für seine scharfen Rhetorik gegen Weiße bekannt. Mit der Zeit milderte er jedoch seine Haltung gegenüber Weißen und konzentrierte sich auf die gegenseitige Unterstützung unter Afroamerikanern.
Seine Beziehung zu Malcolm X verschlechterte sich, und 1964 schied Malcolm X aus der Bewegung aus, indem er erklärte, dass die Lehren von Elijah Muhammad vom Islam abweichen würden. Als Elijah Muhammad am 25. Februar 1975 in Chicago im Alter von 78 Jahren starb, hinterließ er 22 Kinder.