Emil Michel Cioran

Schriftsteller

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Biografie

Emil Michel Cioran gilt als einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts und war ein rumänischer Essayist und Moralphilosoph. Er wurde am 8.

April 1911 in der rumänischen Stadt Rasinari geboren. Schon in jungen Jahren begab sich Cioran an die Fakultät für Philosophie und Literatur in Bukarest, um dort zu studieren. 1928 lernte er die berühmten Denker Eugene Ionesco und Mircea Eliade kennen und nahm in dieser Zeit, als Schüler von Nae Ionescu, eine faschismusnahe, existenzialistische Denkweise an.

In seinen philosophischen Überlegungen ließ sich Cioran von Immanuel Kant, Arthur Schopenhauer und Friedrich Nietzsche beeinflussen. Ab 1932 begann er, für Zeitschriften zu schreiben und verfasste Werke, die sich mit den tragischen Aspekten des Lebens auseinandersetzten. Sein erstes Buch 'Sur les cimes du désespoir' wurde 1934 veröffentlicht und spiegelt das Wesen seiner philosophischen Ansichten wider.

Sein 1937 erschienenes Werk 'Des larmes et des saints' sorgte für Kontroversen, und im selben Jahr ließ er sich in Paris nieder. Obwohl Cioran während seines Lebens zahlreiche Auszeichnungen erhielt, lehnte er diese stets ab. Am 20.

Juni 1995 verstarb er in Paris an den Folgen von Alzheimer und wurde auf dem Montparnasse-Friedhof beigesetzt. Ciorans Gedanken zur Entfremdung haben existenzialistische Schriftsteller wie Albert Camus und Jean-Paul Sartre tief beeinflusst. Mit seinem pessimistischen Ansatz schrieb er über die Sinnlosigkeit, das Leid und die Hilflosigkeit des Lebens.