Emile Zola

Schriftsteller

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Biografie

Emile Zola wurde am 2. April 1840 in Paris, Frankreich, geboren und verstarb am 29. September 1902 ebenfalls in Paris.

Er starb im Alter von 62 Jahren an einer Rauchvergiftung. Zola gilt als Pionier des Naturalismus in Frankreich und hat einen bedeutenden Platz in der Literaturwelt. Bekannt ist er unter anderem für Werke wie „Nana“, „Germinal“ und „Die Taverne“.

Nach 1866 begann er als Journalist zu arbeiten und verfasste seine ersten Romane. Er lieferte Artikel an die Zeitung Figaro und veröffentlichte den Roman „Les Mystères de Marseille“, der in Marseille serialisiert wurde. Neben literarischen Arbeiten schrieb Zola auch Kunst- und Literaturkritiken; 1867 erlangte er mit dem Roman „Thérèse Raquin“ größere Bekanntheit.

Dieses Werk erläutert die grundlegenden Prinzipien des Naturalismus. Während der Zeit des Zweiten Kaiserreichs verfasste Zola ein umfangreiches Werk mit dem Titel „Das natürliche und soziale Leben einer Welt“, das aus 20 Bänden besteht. Seine Bekanntheit außerhalb der Literatur verdankt er seiner engagierten Haltung im Dreyfus-Prozess.

Im Jahr 1897 verteidigte er den Hauptmann Alfred Dreyfus, der aufgrund seiner jüdischen Herkunft Opfer der militärischen Gerichtsjustiz wurde, und veröffentlichte den Artikel „J'Accuse!“. Dafür wurde er zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Aufgrund von Verfolgungen sah er sich gezwungen, Frankreich zu verlassen und lebte eine Zeit lang in London.

Durch seine Bemühungen erreichte er eine Wiederaufnahme des Dreyfus-Prozesses und kehrte mit der Wiederherstellung der Gerechtigkeit in sein Heimatland zurück. Zu Zolas Werken zählen bedeutende Romane wie „Thérèse Raquin“, „Nana“, „Germinal“ und „Der Boden“. Er wird als einer der wichtigsten Vertreter des Naturalismus angesehen.