Biografie
**Geburtsdatum:** 8. August 1879 **Sterbedatum:** 10. April 1919 **Alter bei Tod:** 40 Jahre **Geburtsort:** Anenecuicilo, Mexiko **Sterbeort:** Hacienda de San Juan, Mexiko Emiliano Zapata Salazar lebte zwischen dem 8.
August 1879 und dem 10. April 1919 und wurde zum Anführer des Widerstands gegen Präsident Porfirio Díaz während der 1910 ausbrechenden Mexikanischen Revolution, indem er die von ihm gegründete und geleitete Südmilitärbewegung, die Ejército Libertador del Sur, anführte. Im Laufe der Zeit wurde Zapata zum Anführer seines Heimatdorfes und setzte sich für die Rechte der Landwirte ein.
Er strebte an, das Land friedlich an die Bauern zurückzuverteilen, doch nach jahrelangen vergeblichen Bemühungen entschied er sich, seinen Kampf bewaffnet fortzusetzen. Als im Jahr 1910 die Diktatur von Porfirio Díaz durch die Kandidatur von Francisco I. Madero bedroht wurde, sah Zapata in Madero die reale Chance auf einen politischen Wandel und bildete eine geheime Allianz mit ihm.
In diesen Jahren spitzten sich die Unruhen im Land zu, was zur Gründung von Guerillagruppen führte. Zapata übernahm das Kommando über das Ejército Libertador del Sur, das er in Morelos formierte. Im Mai 1911 wurde die Díaz-Regierung mit Unterstützung von Pancho Villa und aufständischen Bauern gestürzt.
Unter Francisco I. Madero wurden einige neue Landreformen eingeleitet, die Zapata jedoch nicht zufriedenstellten. Die Allianz zwischen Zapata und Madero endete 1911 endgültig.
Nach dem Bruch dieser Allianz entwickelte Zapata einen radikalen Reformplan, den "Plan de Ayala", den er in den Bergen im Südwesten von Puebla umsetzte. Beeinflusst von dem oaxacanischen Anarchisten Ricardo Flores Magón brachte Zapata erstmals den Slogan "Land und Freiheit" zur Sprache, doch es war ein Lehrer namens Otilio Montano Sanchez, der Zapata mit dem Anarchismus vertraut machte. Zapata erklärte später seine Truppen als revolutionäre Gruppe zum Widerstand gegen Madero.
Um seine Freiheitsarmee in Bewegung zu setzen, schloss Zapata eine Allianz mit Pascual Orozco, einem ehemaligen Madero-Anhänger, und Emiliano Vázquez Gómez, der in der Nähe der Grenze lebte. Dank Gómez war Zapata in der Lage, seinen Bedarf an Waffen zu decken. Madero warnte Zapata jedoch, sich zu entwaffnen, was Zapata mit dem Hinweis erwiderte, dass er den bewaffneten Kampf fortsetzen würde, solange die Rechte der Menschen nicht gewährt würden.
Versuche verschiedener von Madero ernannter Kommandeure, Zapata zu überzeugen, blieben erfolglos. Nachdem Madero 1913 von Victoriano Huerta ermordet wurde, wuchs die Unterstützung für Zapatistas und führte zur Bildung der Villistas-Gruppe unter der Führung von Pancho Villa im Norden. Während Huerta im Gefängnis war, wies er energisch Zapatistas in Zapatistas’ großen Revolutionplan.
Diese Position wurde später von einem liberalen Führer namens Venustiano Carranza untergraben. Es wurde ein Kongress einberufen, um eine neue Regierung zu bestimmen. Zapata lehnte die Teilnahme an diesem Kongress ab, da er kein gewähltes Mitglied der Teilnehmer sah, sandte aber den "Plan de Ayala" zur Prüfung und Bewertung.
Später erklärte sich Carranza selbst zum Präsidenten und versuchte durch das Ansetzen eines Kopfgeldes auf Zapata, die Zapatistas zu spalten. Carranza gelang es nicht, Zapata durch diese Machenschaften zu bezwingen, doch in einem Gespräch, zu dem er Zapata einlud, wurde er am 10. April 1919 durch einen Hinterhalt getötet.
Nach Zapatás Tod zerfiel die Zapatista-Bewegung allmählich, viele von ihnen fanden jedoch später in der Armee und Regierung ihren Platz. Zapata wird auch nach seinem Tod weiterhin als einer der bedeutendsten Volkshelden seines Landes in Erinnerung behalten. In Chiapas, wo die ersten Funken der Revolution, die Zapata plante, aufloderten, wurden viele Straßen, Gassen und Bezirke nach Emiliano Zapata benannt.