Biografie
Amalie Emmy Noether wurde am 23. März 1882 in Erlangen, Bayern, geboren. Bekannt als Mathematikerin war sie die Tochter des renommierten Professors für algebraische Geometrie, Max Noether.
Ihr Interesse an der Mathematik entwickelte sich während ihrer Ausbildung, die sie zusammen mit ihrem Vater begann. Schon in jungen Jahren baute Emmy ein solides Fundament in der Mathematik auf und bildete sich in diesem Bereich weiter. Doch aufgrund der konservativen Haltung der Universitäten gegenüber Frauen sah sich Emmy Noether in ihrer akademischen Laufbahn mit zahlreichen Schwierigkeiten konfrontiert.
Der Mathematiker David Hilbert erkannte ihr Talent und bemühte sich, eine Anstellung für sie an Universitäten zu finden, jedoch ohne Erfolg. Im Jahr 1922 wurde sie zur Honorarprofessorin an der Universität Göttingen ernannt, was jedoch nicht als reguläre Anstellung betrachtet werden konnte. 1933 wurde sie aufgrund der antisemitischen Politik der Nazi-Regierung von der Universität Göttingen entlassen, was für Emmy und ihre Freunde einen herben Rückschlag darstellte.
Im selben Jahr emigrierte sie in die Vereinigten Staaten und begann, am Bryn Mawr College sowie an der Princeton University zu lehren. Emmy Noether ist bekannt für ihre Arbeiten zu algebraischen Strukturen, insbesondere für die nach ihr benannten Noether-Ringe. Der Wert dieser Ringe wurde zu ihren Lebzeiten nicht vollständig erkannt.
Emmy Noether verstarb am 14. April 1935 im Bundesstaat Pennsylvania, USA. Ihr Beitrag zur Mathematik sorgt dafür, dass ihr Name auch heute noch in Ehren gehalten wird.