Enrico Fermi

Wissenschaftler
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Biografie

Enrico Fermi wurde am 29. September 1901 in Rom, Italien, geboren und gilt als einer der bekanntesten italienischen Physiker. Im Jahr 1938 erhielt er den Nobelpreis für Physik und nahm damit eine bedeutende Stellung in der Welt der Wissenschaft ein.

Fermi war an Atomenergieprojekten beteiligt und wird aufgrund seiner Arbeiten auf diesem Gebiet auch als „Vater der Atombombe“ bezeichnet. 1926 entdeckte er die Statistik der Pauli-Teilchen, die heute als Fermi-Statistik bekannt ist. Im Jahr 1927 wurde er zum Professor für Theoretische Physik an der Universität Rom ernannt und bekleidete diese Position bis zu seiner Emigration in die USA im Jahr 1938.

Durch seine Forschungen zur Gewinnung radioaktiver Transuranelemente mittels Neutronenbombardement erhielt er den Nobelpreis für Physik 1938. 1934 entwickelte er die Beta-Zerfallstheorie und verband sie mit Paulis Strahlungstheorie. Nach seiner Einwanderung in die USA wurde er an der Columbia University angenommen und später als Professor an der Universität Chicago berufen.

Nach der Entdeckung der Kernspaltung durch Hahn und Strassmann im Jahr 1939 berechnete er die Wahrscheinlichkeit von sekundären Neutronen und realisierte die erste kontrollierte Kettenreaktion. Als einer der Leiter des Manhattan-Projekts spielte er eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der Atombombe. In seinen letzten Lebensjahren erforschte Fermi die Herkunft kosmischer Strahlen und entwickelte wesentliche Theorien zu diesem Thema.

Am 29. November 1954 verstarb er in Chicago an Krebs. Zu Ehren seines Andenkens wurde das nach ihm benannte Element mit der Ordnungszahl 100 „Fermium“ entdeckt.