Biografie
Enzo Ferrari wurde am 18. Februar 1898 in Modena, Italien, geboren und verstarb dort am 14. August 1988 im Alter von 90 Jahren.
Er ist bekannt als berühmter Rennfahrer und Unternehmer, der mit den nach ihm benannten Ferrari-Automobilen in Verbindung gebracht wird. In jungen Jahren wandte sich Ferrari an Fiat, hatte jedoch aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Nachkriegszeit Schwierigkeiten, einen Job zu finden. Später machte er Testfahrten für Vespa und trat somit in die Welt des Rennsports ein, bevor er 1920 für Alfa Romeo zu arbeiten begann.
Während der faschistischen Herrschaft unter Benito Mussolini sorgte Ferrari mit seinen Erfolgen im Namen Italiens für Aufsehen und erhielt den Titel Cavaliere dell’ordine della Corona d’Italia. In der Mitte der 1920er Jahre zog er sich vom Rennsport zurück, kehrte jedoch 1927 wieder auf die Rennstrecken zurück. Nach der Geburt seines Sohnes Alfredo Dino Ferrari beendete er seine Rennkarriere und setzte seine Tätigkeit in administrativen Positionen fort.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde er gezwungen, sich der Rüstungsindustrie zuzuwenden und seine Fabrik nach Maranello zu verlegen. 1946 entwarf er sein erstes Auto unter seinem eigenen Namen, und in dieser Zeit begann der Aufstieg des Ferrari-Imperiums. Der Tod seines Sohnes Alfredo Dino läutete jedoch eine schwierige Phase für Ferrari ein.
In den 1960er Jahren hatte die wirtschaftliche Krise in Italien negative Auswirkungen auf Ferraris Geschäfte. 1965 verkaufte er einen Teil der Unternehmensanteile an Fiat und war 1969 gezwungen, 90 % seiner Anteile an Fiat zu übertragen. Dennoch behielt er bis zu seinem Tod die Kontrolle über das Unternehmen.
1971 trat er als Präsident zurück und blieb bis 1988 aktiv in seinen Geschäften.