Biografie
Ercan Karakaş, 1945 yılında in Çanakkale das Licht der Welt erblickt hat, begann seine Bildungsreise in dieser historischen Stadt. Nach dem Abschluss seiner Grund- und Sekundarschulausbildung machte er sich auf den Weg nach Deutschland, um dort ein Hochschulstudium zu absolvieren. Karakaş schloss erfolgreich sein Studium als Maschinenbauingenieur ab und zeigte auch Interesse an den Sozialwissenschaften, in denen er ebenfalls eine Ausbildung erwarb.
Während seines Aufenthalts in Deutschland bot er sozialen Beratungsdienst für türkische Arbeiter und deren Familien an und engagierte sich über einen Zeitraum von zehn Jahren in verschiedenen wichtigen Positionen in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), um der Gesellschaft zu dienen. Zudem war er vier Amtszeiten lang Vorsitzender des Bundes der Sozialdemokratischen Volksvereine in Europa (HDF) und setzte sich in dieser Rolle für bedeutende Fortschritte der türkischen Gemeinschaft in Europa ein. Im Jahr 1988 gründete er gemeinsam mit Freunden die monatliche Zeitschrift "Sosyal Demokrat" sowie den Verlag "Sosyal Demokrasi Yayınları", um die Ideale der Sozialdemokratie zu verbreiten.
1994 gehörte er zu den Gründern der Stiftung für Sozialdemokratie (SODEV) und übernahm in den folgenden zehn Jahren den Vorsitz. Nach seiner Rückkehr in die Türkei trat Ercan Karakaş 1986 der Sozialistischen Volkspartei (SHP) bei, wo er ebenfalls verschiedene Verantwortlichkeiten übernahm. 1991 wurde er als Abgeordneter in die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) gewählt und übernahm das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SHP.
1995 wurde er zum Minister für Kultur ernannt, musste jedoch zurücktreten, da er die Dringlichkeitsverordnung zur Verlängerung des Ausnahmezustands und der Operation Provide Comfort nicht unterzeichnete. Bei den Wahlen 1995 wurde Karakaş erneut als Abgeordneter für die CHP gewählt, trat 2002 der Neuen Türkei Partei bei und kehrte später zur CHP zurück. 2010 wurde er in den Parteivorstand der CHP gewählt, und 2014 übernahm er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden mit Verantwortung für die Kultur- und Kunstplattform.
Karakaş hat aus seiner ersten Ehe einen Sohn und hat 2005 das Leben mit der berühmten Schauspielerin Müjde Ar vereint.
Familie
Beziehungsstatus
Todesumstände
NA