Erich von Manstein

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Biografie

Erich von Manstein wurde am 24. November 1887 in Berlin, Deutschland, geboren und war ein Militär. Während des Zweiten Weltkriegs gilt er als einer der bedeutendsten Kommandeure der Wehrmacht, den Streitkräften des nationalsozialistischen Deutschlands.

Manstein, der bis zum Marschall aufstieg, wird als einer der effektivsten Strategen des Krieges betrachtet. Geboren als Fritz Erich von Lewinski, war er das zehnte Kind des preußischen Aristokraten General der Artillerie Eduard von Lewinski. Im Ersten Weltkrieg diente er sowohl an der West- als auch an der Ostfront und übernahm nach dem Krieg wesentliche Rollen beim Wiederaufbau der Landstreitkräfte der Weimarer Republik.

1935 wurde er als Teil des Oberkommandos der Wehrmacht zum Leiter der Abteilung für Operationsplanung des Generalstabs ernannt und schlug die Entwicklung von Sturmgeschützen vor. Während der Invasion Polens im Jahr 1939 übernahm er wichtige Aufgaben und erzielte mit seinem Plan zur Besetzung Frankreichs große Erfolge. 1942 wurde Manstein zum Marschall befördert und entwickelte während der Belagerung von Stalingrad entscheidende Strategien.

Aufgrund strategischer Differenzen mit Adolf Hitler wurde er jedoch 1944 abberufen. In der Nachkriegszeit wurde er 1946 bei den Nürnberger Prozessen wegen Kriegsverbrechen verurteilt. 1953 wurde er aus gesundheitlichen Gründen entlassen und diente der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland als militärischer Berater.

Erich von Manstein verstarb am 9. Juni 1973 im Alter von 86 Jahren in Irschenhausen, Icking, Deutschland.