Erik Erikson

Arzt
Verheiratet

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Biografie

Erik Erikson wurde am 15. Juni 1902 in Frankfurt, Deutschland, geboren. Als das uneheliche Kind einer dänischen Mutter wuchs er bei seiner Mutter auf, die mit einem jüdischen Kinderarzt verheiratet war.

Seine Kindheit war von einem komplexen psychologischen Hintergrund geprägt, da sein Vater die Familie verließ. Trotz seiner guten Leistungen in der Schule konnte Erikson aufgrund seiner zerstreuten Konzentration keine Erfolge erzielen. An der Universität studierte er Griechisch, Latein und Philosophie und erhielt auch eine Ausbildung in Kunst und Sprache.

Da ihm das Schulumfeld nicht gefiel, zog er es vor, Europa zu bereisen. Während dieser Reise traf er Anna Freud, die Tochter von Sigmund Freud, und entschied sich, eine Ausbildung in Psychoanalyse zu absolvieren. Mit dem Aufstieg des Nazi-Regimes im Jahr 1933 emigrierte er zusammen mit seiner Frau zunächst nach Dänemark und später in die Vereinigten Staaten.

In den USA ließ er sich in Boston nieder und übernahm akademische Positionen an renommierten Institutionen wie Yale, Harvard und der Universität Kalifornien. Erikson ist bekannt für seine Theorie der psychosozialen Entwicklung, in der er argumentiert, dass die Persönlichkeit sich im Laufe des Lebens weiterentwickelt. Innerhalb dieser Theorie definiert er acht Lebensphasen, in denen bestimmte Krisen auftreten.

1930 heiratete er die Balletttänzerin Joan Erikson, mit der er drei Kinder hatte. Erik Erikson verstarb am 12. Mai 1994 im Alter von 92 Jahren in Massachusetts, USA.