Erkan Trükten

Schriftsteller

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Biografie

Erkan Trükten wurde am 5. August 1980 in der Provinz Kırcaali in Bulgarien geboren und erlebte während seiner Kindheit zahlreiche Veränderungen aufgrund familiärer Umstände. 1989 entschloss sich seine Familie, Türkisch zu sein, infolge der Assimilationsbestrebungen des kommunistischen Regimes, nach Türkiye auszuwandern.

Bereits in jungen Jahren entwickelte er eine Leidenschaft für die Geschichte, die ihn dazu motivierte, sich in diesem Bereich weiterzubilden. Nach seinen ersten Schritten im Bildungssystem in Bulgarien setzte er seine Ausbildung in Istanbul fort. Von 1999 bis 2003 absolvierte er das Fachbereich für Literatur an der Universität Istanbul, wo er eine tiefe Verbindung zur Literatur und Philosophie knüpfte.

Im Jahr 2004 begann er ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia und erregte mit seiner Thesis 'Globaler Rückgang: Modernismus' Aufmerksamkeit im akademischen Bereich. Sein Werk 'Moderne Flachheit/Metaphysische Tiefe', veröffentlicht im Jahr 2006, argumentierte, dass der Modernismus eine Brücke zum Postmodernismus sei und machte ihn in literarischen Kreisen bekannt. Im Jahr 2014 trat er dem Institut für Eurasien-Studien der Universität Istanbul bei, setzte jedoch sein zweites Masterstudium nicht fort, sondern konzentrierte sich auf das Schreiben seines Buches 'Der Antichrist und der tiefe Staat'.

Dieses Werk löste in vielen Fernsehsendungen Diskussionen aus, und Trükten übernahm die Moderation der Sendung 'Das große Bild' beim BBN Türk-Sender. 2019 wurde er mit seinem Buch 'Der Antichrist und der tiefe Staat', das sich mit Transhumanismus befasst, als Geschichtsphilosoph anerkannt und entwickelte sich zu einer wichtigen Figur auf diesem Gebiet. Neben seiner Tätigkeit als Geschichtslehrer organisierte er Bildungsprogramme für Menschen mit Behinderungen. Erkan Trükten hat am 14.

Mai 2023 offiziell seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen beim Hohen Wahlrat eingereicht und zieht mit seinem intellektuellen Wissen und seinen tiefgründigen Überlegungen zu gesellschaftlichen Themen die Aufmerksamkeit auf sich.