Fahri Erdinç

Dichter

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Biografie

Fahri Erdinç wurde am 1. Januar 1917 im Landkreis Akhisar in Manisa geboren und zählt zu den bedeutendsten Dichtern und Schriftstellern der türkischen Literatur. In seiner Kindheit verlor Erdinç seine Mutter an Tuberkulose und musste eine schwierige Lebensphase durchstehen.

Während seiner Grundschuljahre setzte er seinen Lebensunterhalt als Lehrling bei einem Blechverarbeiter fort. Sein Vater, Halil Yaşar, war Lehrer. In seiner Ausbildungszeit besuchte Erdinç das Konservatorium, sah sich jedoch aufgrund strenger Führung und finanzieller Schwierigkeiten gezwungen, seine Ausbildung abzubrechen.

Nachdem er in den Lehrerberuf zurückkehrte, gab er 1943 seine Lehrertätigkeit auf und arbeitete in verschiedenen Berufen. Erdinç trat mit Poesie in die Literatur ein und begann ab 1940 unter dem Einfluss von Nazım Hikmet Gedichte zu schreiben, bevor er sich später der sozialrealistischen Erzählweise zuwandte. 1946 wechselte er zum staatlichen Rundfunk und synchronisierte dort verschiedene Hörspiele.

Im Jahr 1947 begann er, in der Literaturszene bekannt zu werden, als seine Erzählungen in wichtigen Zeitschriften veröffentlicht wurden. Aufgrund politischer Unruhen wurde er 1947 festgenommen, obwohl er später freigesprochen wurde, entschloss er sich, nach dem Tod seines Lehrers Sabahattin Ali, das Land zu verlassen. 1949 erhielt er in Bulgarien das Recht auf politisches Asyl und lebte dort viele Jahre.

1965 erwarb Erdinç die bulgarische Staatsbürgerschaft und trat 1973 dem Schriftstellerverband bei. Zu seinen Werken gehören Romane wie 'Acı Lokma' und 'Kore Nire' sowie Erzählbände wie 'Akrepler', 'Âsi' und 'Diriler Mezarlığı'. Er verstarb am 11.

November 1986 in Sofia im Alter von 69 Jahren.

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