Biografie
Fatih Sultan Mehmed wurde am 30. März 1432 in Edirne geboren und starb am 3. Mai 1481 in Gebze.
Der zweite Mehmed, der mit 49 Jahren verstarb, war der siebte Sultan des Osmanischen Reiches. Den Titel 'Fatih' erhielt er durch die Eroberung Konstantinopels am 29. Mai 1453.
Diese Eroberung beendete das über tausend Jahre bestehende Byzantinische Reich. II. Mehmed trat in jungen Jahren die Thronfolge an und unternahm zahlreiche Feldzüge, um die Grenzen des Osmanischen Staates zu erweitern.
1459 verwandelte er die Hagia Sophia in eine Moschee und machte Istanbul zur Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Nach der Eroberung strebte er an, eine Stadt zu schaffen, in der Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenleben konnten, und nahm das Fener Rum-Patriarchat unter osmanischen Schutz. Neben seinen militärischen Erfolgen führte Fatih Sultan Mehmed auch wichtige Reformen in der Staatsführung durch.
Mit dem Fatih-Gesetzbuch stärkte er die administrative Struktur des Staates und erhöhte die Zahl der Janitscharen auf 10.000. Zudem legte er großen Wert auf Wissenschaft und Kunst und unterstützte viele Wissenschaftler. Fatih, der 1481 erkrankte und starb, wurde im Fatih-Türbe in Istanbul beigesetzt.