Fatima Jinnah

Politiker

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Biografie

Fatima Jinnah wurde am 30. Juli 1893 in Karachi, Pakistan, geboren. Sie war die Schwester von Muhammad Ali Jinnah, dem Gründer Pakistans, und eine treue politische Verbündete.

Fatima Jinnah spielte eine bedeutende Rolle bei der Befreiung ihres Landes von der britischen Herrschaft in Indien. In Pakistan ist sie heute unter den Titeln 'Khatün-e Pakistan' (Dame von Pakistan) und 'Mader-e Millat' (Mutter der Nation) bekannt. Nachdem ihr Bruder 1918 heiratete und sie von seiner Obhut unabhängig wurde, begann sie, sich aktiv in die politischen und alltäglichen Angelegenheiten seines Lebens einzubringen.

Während der Teilung Indiens und Pakistans im Jahr 1947 übernahm sie eine aktive politische Rolle und gründete die Frauenwohlfahrtbewegung. Mitte der 1960er Jahre trat sie erneut in den politischen Vordergrund und kandidierte für die COPP-Partei, wobei sie ihren politischen Gegner Ayub Khan als Diktator bezeichnete. Vor den Wahlen bereiste sie mit einem Zug, den sie 'Freiheitstraining' nannte, das Land und wurde von einer großen Wählerschaft begeistert empfangen.

Trotz der Zuneigung der Bevölkerung verlor sie jedoch die Wahlen im Jahr 1965. Fatima Jinnah starb am 8. Juli 1967 in Karachi an Herzinsuffizienz.

Einige Gerüchte um ihren Tod behaupteten, dass sie von einer terroristischen Gruppe, die zuvor ein Attentat auf sie verübt hatte, ermordet worden sei. Ihre unvollendete Biografie mit dem Titel 'Kardeşim' wurde 1987 veröffentlicht.