Biografie
Felix Mendelssohn wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg, Deutschland, als Kind einer aristokratischen Familie geboren. Er ist bekannt als Musiker, Komponist, Pianist, Organist und Dirigent und gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der klassischen Musik.
Schon in jungen Jahren fiel Mendelssohn durch sein musikalisches Talent auf und komponierte im Alter von zwölf Jahren bereits sechs Sinfonien, Chorwerke und Klavierstücke. Nach dem Umzug seiner Familie nach Berlin im Jahr 1812 begann er, mit renommierten Lehrern zu arbeiten und seine musikalische Karriere zu formen. In den 1830er Jahren trat er mit seinen Werken in verschiedenen europäischen Ländern auf, um seine Musik bekannt zu machen.
Besonders seine Begeisterung für die Werke von Johann Sebastian Bach führte dazu, dass er als derjenige bezeichnet wurde, der Bach „wieder zum Leben erweckte“. Im Jahr 1835 wurde Mendelssohn Dirigent des Gewandhausorchesters in Leipzig, wo er bedeutende Beiträge zur Musikszene leistete. Mit Cécile Jeanrenaud, die er 1840 heiratete, hatte er fünf Kinder.
Nach dem Tod seiner Schwester Fanny im Jahr 1847 verlor er jedoch den Lebenswillen und verstarb noch im selben Jahr im Alter von 38 Jahren an Tuberkulose. Eines von Mendelssohns bekanntesten Werken ist der Hochzeitsmarsch, den er für William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ komponierte. Dieses Stück ist im Laufe der Zeit zur unentbehrlichen Musik für Hochzeiten geworden.